Innovative flussbauliche Maßnahmen zur Minimierung des Schwall-Einflusses auf Laichhabitate - Fallstudie Ill
- Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik
- Ökosystemmanagement und Biodiversität
- Landschaft, Wasser, Lebensraum und Infrastrukturen
Abstract
Schwall-Sunk stellt eine wesentliche hydromorphologische Belastung der nationalen Fließgewässer dar. Laut der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind die Auswirkungen dieser kraftwerksbedingten hydrologischen Störungen auf die Gewässerökologie zu minimieren. Ziel des Forschungsprojektes ist es auf Grund von morphologischen Anpassungen der Gewässergeometrie der Ill, sich eigendynamisch entwickelnde Kieslaichplätze zu stabilisieren. Es sollen durch eine Überbreite bei Schwall, die Kräfte auf die Sohle und somit das Risiko einer Erosion von Laichplätzen bzw. Fischeiern im Interstitial minimiert werden. Das Projekt ist in zwei Teile gegliedert, (i) Freilandarbeiten bei denen Laichkies mittels passiver Tracer besendert wird, um die Erosion und den Transport durch Schwallabfluss zu dokumentieren, (ii) numerische Simulationen um eine optimale, der Zielsetzung des Projekts entsprechende, Gewässergeometrie zu entwickeln.
Mitarbeiter*innen
Christoph Hauer
Ass.Prof. Priv.Doz.DI Dr.nat.techn. Christoph Hauer
christoph.hauer@boku.ac.at
Tel: +43 1 47654-81912
Projektleiter*in
01.10.2023 - 30.10.2026