Nutzung von FCC-Aushubmaterial für Pflanzsubstrate und künstliche Böden
Abstract
Das nordalpine Molassebecken erstreckt sich nördlich der Alpen von Genf bis Wien. Bei groß angelegten Bauvorhaben, wie der Konstruktion einer zukünftigen unterirdischen experimentellen Anlage des CERN, z.B. des Future Circular Colliders, fallen große Mengen an Molasse Aushub aus Tiefen von 100-400 m an, für den es bislang nur wenige Wiederverwendungsmöglichkeiten gibt. Das Projekt zielt darauf ab, geologisches Aushubmaterial in Pflanzsubstrate und funktionale Böden umzuwandeln, die für urbane Nutzungen, die Gestaltung biodiversitätsfördernder Landschaftselemente und für die Produktion von Biomasse geeignet sind. Aufbauend auf früheren Arbeiten zu einer Beobachtungsstation für konstruierte Böden wird das Projekt Methoden entwickeln, die darauf abzielen, rasch Bodenfunktionalitäten herzustellen. Des Weiteren werden die Entstehung der Bodenfunktionalität erfasst und bewertet, und die sozioökonomischen sowie ökologischen Folgen der Wiederverwendung quantifiziert.
Mitarbeiter*innen
Christiana Staudinger
Christiana Staudinger Ph.D.
christiana.staudinger@boku.ac.at
BOKU Projektleiter*in
01.02.2026 - 31.08.2027
Vanessa Lichner
Vanessa Lichner
vanessa.lichner@students.boku.ac.at
Projektmitarbeiter*in
01.02.2026 - 31.07.2026