Chris Oostenbrink
Univ.Prof. Dr. Chris Oostenbrink
Naturwissenschaften und Nachhaltige Ressourcen
Molekulare Modellierung und Simulation
Standort Muthgasse 18, 1190 Wien
Email chris.oostenbrink@boku.ac.at
Tel: +43 1 47654-89401, 89411, 89419
ORCID: 0000-0002-4232-2556, öffnet in neuem Fenster.
AuthorId : 6602520514, öffnet in neuem Fenster.
ResearcherId : S-8002-2019
Computational Chemistry Strukturbiologie Computational Physics Theoretische Chemie
Forschungsschwerpunkt
Unsere Forschung konzentriert sich auf die Verwendung von Molekulardynamiksimulationen zur Beschreibung molekularer Systeme. Zwei aktuelle Beispiele befassen sich mit (i) der Berechnung thermodynamischer Eigenschaften wie der freien Energie und (ii) der Verwendung maschinell gelernter Potenziale zur Verbesserung der Beschreibung molekularer Wechselwirkungen.
Chemische Gleichgewichte werden durch den Unterschied in der freien Energie zwischen verschiedenen Zuständen bestimmt. Beispiele hierfür sind die Unterschiede in der freien Energie zwischen verschiedenen Konformationen eines Biomoleküls oder der Unterschied in der freien Energie zwischen dem gebundenen und dem ungebundenen Zustand eines Liganden und seinem pharmazeutischen Zielmolekül. In unserer Gruppe entwickeln wir Methoden zur effizienten und genauen Berechnung der freien Energiedifferenzen für solche Prozesse unter Verwendung statistischer Mechanik und molekularer Simulation. In den letzten Jahren haben wir den Ansatz des Accelerated Enveloping Distribution Sampling (A-EDS) entwickelt, um die relativen Bindungsenergien für eine Reihe von Verbindungen zu berechnen.
Molekulare Wechselwirkungen werden durch elektronische Freiheitsgrade bestimmt, die am besten durch die Quantenmechanik beschrieben werden können. Die genaue Berechnung der quantenmechanischen Energien ist jedoch rechnerisch sehr aufwendig. Die Verwendung hybrider QM/MM-Methoden, bei denen nur ein Teil des molekularen Systems mit Quantenchemie (QM) berechnet wird, während der Rest durch Molekülmechanik (MM) beschrieben wird, bietet eine interessante Möglichkeit, die genauesten Methoden dort einzusetzen, wo sie benötigt werden. Wir haben kürzlich einen Ansatz entwickelt, der maschinell gelernte Potenziale nutzt, um die Beschreibung von QM/MM-Wechselwirkungen zu verbessern. Dieser Ansatz heißt BuRNN (Buffer Region Neural Networks).
Laufbahn
- 2025 Departmentleiter des Departments für Naturwissenschaften und Nachhaltige Ressourcen (BOKU University)
- 2019 - 2024 Departmentleiter des Departments für Materialwissenschaften und Prozesstechnik (BOKU University)
- 2015 §98 Professur für Biomolekulare Modellierung und Simulation (BOKU University)
- 2009 Professor für Biomolecular Modeling and Simulation
- 2004 - 2009 Universitätsdozent für Computational Medicinal Chemistry and Toxicology, VU University, Amsterdam
- 2000 - 2004 Dr. Nat.Sci. in Physikalische Chemie, Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich
- 1995 - 2000 Msc in Chemistry, VU University, Amsterdam
- 1995 - 2000 MSc in Pharmaceutical Sciences, VU University Amsterdam
Auszeichnungen
- Jahr: 2010 Auszeichnung: Starting Grant of the European Research Council
Projekte
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Publikationen
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Wissentransfer in die Gesellschaft
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Medienbeiträge
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Vorträge
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