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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Monira Awad (2015): Strategies in adipo-derived mesenchymal stem cell expansion.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Biotechnologie, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 137. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Auf Grund der hohen medizinischen Relevanz von mesenchymalen Stammzellen (MSC), ist es wichtig ex vivo Kultivierungsstrategien zu entwickeln, die eine optimale Zellausbeute erlauben. Dabei ist sowohl die erreichbare Zellmenge als auch die Qualität der gezüchteten Zellen entscheidend. Ziel dieser Arbeit war es einen Beitrag zur Optimierung von AD-MSC Expansionsstrategien zu leisten. Dazu wurde diese Studie in zwei Teile getrennt um erstens die Qualität und zweitens die Ausbeute von ex vivo expandierten AD-MSC zu studieren und des Weiteren zu optimieren. Im ersten Teil dieser Forschung wurden grundlegende Aspekte statischer Expansionsstrategien untersucht: Die Auswirkung unterschiedlicher Verdauungsenzyme und der Einsatz von thermoresponsiblen Oberflächen auf das Expansionsverhalten von AD-MSC wurde mit konventioneller Expansion verglichen. Außerdem wurde der Einfluss der Sauerstoffkonzentration auf das Expansionsverhalten von AD-MSC untersucht. Dazu wurden Langzeitkulturen unter hypoxischen (5% O2) und normoxischen (21% O2) Bedingungen kultiviert und das Wachstumsverhalten beider Kulturen verglichen. Zusätzlich wurden MSC-Oberflächenmarker bestimmt und die Zellen in Adipozyten, Chondrozyten und Osteoblasten differenziert um nachzuweisen, dass es sich bei dem Zellmaterial um mesenchymale Stammzellen handelt. Der zweite Teil dieser Forschung konzentrierte sich auf Expansionsmöglichkeiten von AD-MSC in dynamischen Prozessen, zum einem in einem Z®RP 2000 H Bioreaktor unter hypoxischen Bedingung (5% O2) und zum anderen in einem 3D-Einweg-Bioreaktor-system, dem TubeSpin® Bioreaktor unter atmosphärischen (21% O2) Bedingungen. Auf der einen Seite wird unter hypoxischen Bedingungen eine physiologische Umgebung die der körpereigenen nahe kommt durch den geringen Sauerstoffgehalt geschaffen und auf der anderen Seite, wird diese körperähnliche Umgebung durch die Verwendung von Biorektoren verstärkt, da dadurch die Dynamik des menschlichen Körpers ex vivo nachgestellt wird.

Beurteilende(r): Kasper Cornelia

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