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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Michael Alexander Pucher (2017): Agronomische Analysen unterschiedlicher Reihenweiten beim Anbau von Soja.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Abteilung Pflanzenbau, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 52. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Der Einfluss von drei unterschiedlichen Reihenweiten, zwei verschiedenen Saatstärken und einer N-Düngergabe in die Blüte auf den Ertrag, die Ertragsstruktur und die Aufnahme von Stickstoff (N) wurde mit drei Sojabohnensorten (Lenka, Naya,Xonia) in fünf Aussaat- und Düngungsvarianten (16 cm/30 keimfähige Körner m-2 (kfK) /0 N, 16 cm/60 kfK/0 N, 40 cm/30 kfK/0 N, 40 cm/30 kfK/40 N und 80 cm/30 kfK/0 N) untersucht. Lenka hatte die höchste und Naya die niedrigste Bestandeshöhe. Das Lager durch engere Reihenweiten und höhere Saatstärken begünstigt. Die höchste Bodendeckung hatte Xonia. Die Bodendeckung war höher mit 16 cm Reihenweite und mit höherer Saatstärke. Xonia hatte einen höheren Biomasse- und Kornertrag, Einzelpflanzenertrag, Einzelhülsenertrag, eine höhere Hülsendichte und mehr Körner pro Pflanze als die anderen Sorten. Den höchsten Ernteindex hatte Naya, und das höchste Tausendkorngewicht (TKG) Lenka. Xonia wies die höchsten Stickstoff (N)-Gehalte, gute N-Erträge und daraus folgend den höchsten N-Ernteindex sowie die höchste Stickstoffausnutzungseffizienz auf. Die Aussaat- und Düngungsvarianten hatten keinen Einfluss auf die oberirdische Biomasse, während aber der Kornertrag der Sorten unterschiedlich durch die Varianten beeinflusst wurde. Die Hülsendichte und die Körner Hülse-1 wurden durch die Varianten nicht beeinflusst, während die Hülsen und Körner Pflanze-1 mit höher Saatstärke niedriger waren. Der N-Korngehalt war bei den Sorten Lenka und Naya höher bei der höheren Saatstärke. Die höhere Saatstärke führte auch zu einer Erhöhung der N-Gehalte in den Hülsenwänden und in den Trieben. Die Aussaat- und Düngungsvarianten beeinflussten die N-Kornerträge, die N-Ernteindices und die Stickstoffausnutzungseffizienz. Schlussendlich kann gesagt werden, dass die verschiedenen Reihenweiten hatten keinen Einfluss auf die Ertragsbildung haben. Niedrigere Bestandesdichten und die Sorte Xonia sind im Hinblick auf den Ertrag und die Ertragsstruktur vorzuziehen.

Beurteilende(r): Neugschwandtner Reinhard
1.Mitwirkender: Kaul Hans-Peter

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