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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Martin Limmert (2015): Wiederbewaldung auf Kahlflächen nach Sturm- und Borkenkäferkalamitäten im Fuscher Tal.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Waldbau (WALDBAU), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 78. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Seit dem Sturmereignis im November 2002, kamen im Fuschertal noch Kalamitäten, vor allem durch den Borkenkäfer hinzu. Im Jahr 2002 wurden auf den Flächen der Agrargemeinschaft Fusch in Summe 79 Hektar Wald durch den Sturm geworfen. In den darauffolgenden Jahren 2003 bis 2010 kamen noch 46 Hektar Kalamitätsflächen durch Käferbefall hinzu. (Schuhmann 2013) Auf den Flächen der Österreichischen Bundesforste AG wurden insgesamt 147 Hektar Forst durch Kalamitäten zerstört. Insgesamt kam es zu 26.891 Festmeter Zwangsnutzung. Davon wurden 13.432 (49%) Festmeter durch Sturm und 13.459 (51%) Festmeter durch Borkenkäfer zerstört. (ÖBf AG Mittersill, 2013) Um ein Bild der Kalamitätsflächen zu bekommen, und um den zukünftigen Verlauf der Verjüngung zu prognostizieren, wurden die Flächen auf natürliche und künstliche Verjüngung und deren dynamische Entwicklung untersucht. Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, den Status quo der Verjüngung darzulegen, und den Erfolg der Aufforstungsmaßnahmen oder waldbaulichen Handlungsbedarf zu dokumentieren. Für die Bearbeitung der Fragestellungen konnten folgende Hypothesen formuliert werden: a. Die Verjüngung hat auf allen Flächen gleichmäßig stattgefunden, und kann als gesichert angesehen werden b. Die Wuchsdynamik ist abhängig von der Exposition c. Das Totholz trägt zur natürlichen Verjüngung bei.

Beurteilende(r): Hochbichler Eduard

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