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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Rajesh Joshi (2015): Non-linear relationships of gestation length, rate of still births, early reproductive disorders and milk production in Fleckvieh cattle.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Nutztierwissenschaften (NUWI), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 42. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Die Ergebnisse von methodischen Ansätzen, welche lineare Beziehungen voraussetzen, können sehr stark von solchen mit nicht-linearen Beziehungen abweichen. Fürst-Waltl et al. (1996) errechneten daher nicht-lineare Beziehungen von Laktationsdauer, Todgeburtenrate, frühen Fruchtbarkeitproblemen und Milchproduktion in Fleckvieh anhand der Nachkommen-Eltern-Polynom-Regressions Methode. Genetische Regressionskoeffizienten wurden nur berechnet, wenn die quadratischen Regressionskoeffizienten signifikant waren. Ergebnisse zeigten, dass sich Merkmale bezüglich des Kalbeverlaufes in den Laktationen (1-3) unterschiedlich verhielten. Kühe, welche männliche Kälber zur Welt brachten, zeigten eine längere Laktationsdauer. Dies konnte über alle Laktationen hin bestätigt werden. Die Ergebnisse der zweiten und dritten Laktation zeigten, dass Mütter von Stierkälbern eine erhöhte Milchleistung über die 305-Tage-Standardlaktation (P<0.001), Fett kg (P<0.01) und Protein kg (P<0.001) erbrachten. Mütter von weiblichen Kälbern hatten signifikant höhere Fett % (P<0.05) und Protein % (P<0.001) Anteile in der Milch während der zweiten und dritten Laktation. Nicht-lineare Beziehungen basierend auf genetischen Daten konnten zwischen Laktationsdauer und Todgeburtenrate , Laktationsdauer und frühen Fruchtbarkeitsproblemen , Kalbeverlauf und Milchleistung und Kalbeverlauf und Todgeburtenrate gefunden werden. Die Transformation von phänotypischen in genotypische Regressionskoeffizienten ergab teilweise unerwartete Ergebnisse. Die Werte wichen weit von den erwarteten Werten ab. Dies war vor allem der Fall, wenn das unabhängige Merkmal eine geringe Erblichkeit aufwies oder zu den kategorischen Merkmalen zählte. Merkmale mit diesen Eigenschaften sollten nicht als unabhängige Merkmale in Nachkommen-Eltern Regressionsmodellen mit Polynom 2.Grades verwendet werden.

Beurteilende(r): Sölkner Johann
1.Mitwirkender: Meszaros Gabor

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