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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Florian Brunner (2010): Beurteilung von Public Relations gezeigt an der Medienarbeit der ARGE NÖ. Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Marketing und Innovation (MI), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 92. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Um Aufmerksamkeit bei seinem Zielpublikum zu erreichen, kann man entweder Werbung schalten oder mittel Öffentlichkeitsarbeit (PR) Beachtung erlangen. Während Werbung durch Verkaufszahlen messbar ist, kann PR-Arbeit nicht so einfach evaluiert werden. In dieser Arbeit werden verschiedenen Methoden aufgezeigt, PR-Aktivitäten zu messen. Anhand der Arbeitsgemeinschaft niederösterreichscher Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten (ARGE), wird die Methode der Medienresonanzanalyse praktisch angewendet. Diese ist zwar nicht die aussage-kräftigste und am weitesten entwickelte Methode. Mit ihr erlangt man allerdings schnell einen Überblick über Effizienz und Medienabdeckung der PR-Arbeit. Aus einer Stichprobe von fünf österreichischen Tageszeitungen, wurden in drei Perioden Artikel gesammelt. Dies drei Perioden umfassen jeweils drei Jahre, untersucht wurden die Monate Oktober, November und Dezember. In jeder dieser Perioden war die Art und Weise, wie PR-Arbeit betrieben wurde unterschiedlich. Zusammengestellt von einem „PR-Amateur“, wurde in der ersten dieser Phasen lediglich eine Pressemappe ausgesandt. Später wurde diese Pressemappe professioneller gestaltet, über einen Medienverteiler versandt und durch nachfolgende Presseaussendungen ergänzt. Allerdings immer noch von der ARGE selbst. Erst in der dritten Phase wurde die Arbeit dann von einer professionellen Agentur übernommen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Medienabdeckung durch Beziehungsmanagement (Medienverteiler) und einer professionell gestalteten Pressemappe schnell zunimmt. Durch die Saisonalität des Christbaumgeschäfts fokussiert sich die Aufmerksamkeit auf den Dezember. Zusammengefasst wird ersichtlich, dass eine ordentliche und profunde Medienarbeit einen großen Einfluss auf die Anzahl abgedruckter Artikel hat, unabhängig davon, ob dies von Fachleuten oder Laien ausgeführt wird.

Beurteilende(r): Haas Rainer

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