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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Maximilian Keßler (2018): OPTIMISATION OF MAMMALIAN GHOST CELL PRODUCTION AND CHARACTERISATION.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Synthetische Bioarchitekturen, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 206. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
AIDS ist die englische Abkürzung für erworbenes Immundefektsyndrom. AIDS wird durch das humane Immundefizienz-Virus, kurz HIV, verursacht. Diese Arbeit ist Teil eines Projektes, welches versucht, ein Heilmittel gegen HIV zu entwickeln. Da HIV ein Virus ist, das sehr schnell mutiert, kann es gegen diverse Behandlungen resistent werden. Derzeit gibt es kein Heilmittel und keine Impfstoffe um HIV zu bekämpfen. Die derzeitige Behandlung wird "Kombinierte-Antiretrovirale-Therapie" genannt, und obwohl sie das Leben der Patienten verlängert, werden diese nicht geheilt. Die Arbeit ist ein Teil des Projektes SIREN, eine Abkürzung für Synthetic Immune-cells for Retroviral Entrapment and Neutralisation. Das SIREN-Projekt zielt auf eine medizinische Behandlung von AIDS/HIV ab. Dies wird durch einen neuartigen Ansatz versucht, der die Schwierigkeiten umgeht, welche die HIV-Mutationsrate mit sich bringt. Das HIV soll mit künstlichen Membranen, die sogenannte Immunimitate bilden, welche mit den entsprechenden Proteinen bestückt sind, verschmelzen. Als Referenzmaterial zu den künstlichen Membranen werden sogenannte Geisterzellen hergestellt. Diese Geisterzellen werden durch Lyse aus Krebszellen gewonnen. Der Lyse-Vorgang ist das Kernthema dieser Arbeit. Optimiert wurde der Vorgang betreffend der Faktoren, Zeit, Temperatur, Form und Zusammensetzung der Geisterzellen. Um die Qualität der Geisterzellen zu erhöhen, wurden sie charakterisiert und die Eigenschaften der Geisterzellen bestimmt. Diese Eigenschaften betreffen die Viabilität der Geisterzellen und auch deren DNA-Inhalt, sowie die Proteine der Zelloberfläche. Solche Eigenschaften sind wichtig in Hinblick auf die Verwendung der Geisterzellen als Referenzmaterial. Methoden wie die Durchflusszytometrie wurden zur Analyse des Materials verwendet. Die Mengen an generierten Daten wurde mit Hilfe selbstgeschriebener Programme in einheitliche Reporte gefasst.

Beurteilende(r): Ehmoser Eva-Kathrin
1.Mitwirkender: Tan Cherng-Wen Darren

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