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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Helga Kaiser (2018): EINFLUSS DER SORTE UND DER STÜTZFRUCHT AUF DEN KORNERTRAG BEI LINSE (Lens culinaris Med.).
Diplomarbeit / Masterarbeit - Abteilung Pflanzenbau, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 125. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Die Linse ist bereits seit 8000 bis 7500 v. Chr. ein hochwertiges Nahrungsmittel (HORNEBURG, 2003a, 4). Die vorliegende Arbeit hatte das Ziel, die Produktion von Linsensaatgut für die Zwischenfrucht zu optimieren. Die Linse ist lageranfällig und konkurrenzschwach (HORNEBURG, 2003a, 14ff). Für die Unkrautbekämpfung bei Linse sind derzeit die Wirkstoffe eines Abbrennmittels (Diquat) und eines Gräsermittels (Fluazifop-P) registriert (AGES, 2018). Diese Wirkstoffe töten entweder die Linsen ab oder bekämpfen nur Unkrautgräser, eine Reinsaat ist wegen der Lagergefahr risikoreich. An zwei Standorten wurden für die Linse verschiedene Stützfrüchte (6) getestet. Beide Versuchsstandorte (Großenzersdorf und Untermallebarn) befinden sich im semiariden Produktionsgebiet. Die Stützfrucht Hafer erzielte eine rasche Bodenbedeckung, hatte hohe Pflanzen und bildete viel Biomasse. Der Hafer als Stützfrucht verminderte jedoch den Linsenkornertrag. Die höchsten Linsenkornerträge wurden mit den Stützfrüchten Buchweizen und Öllein erzielt. Zur Ermittlung des Kornertrages, der Kornanzahl/Erntefläche und der gebildeten Biomasse wurden verschiedene Linsensorten (10) geprüft. Die Sorte „Späths Alblinse I ‚Die Große‘“ erzielte sowohl zum Blühzeitpunkt als auch bei der Ernte die zweithöchste oberirdische Trockenmasse, bei höchsten Kornerträgen auf beiden Standorten.

Beurteilende(r): Liebhard Peter

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