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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Sophie Catrin Berger (2019): Freiluft Kunst Kunst im öffentlichen Freiraum - Begeisterung oder Belastung Bedeutung von bildender Kunst im öffentlichen urbanen Raum, für die Bevölkerung und dem Raum an sich - am Beispiel des High Line Park, New York City und dem Donaukanal, Wien.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Landschaftsarchitektur (ILA), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 140. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Der öffentliche Raum trägt als wesentlicher Faktor zur Steigerung der Lebensqualität in Städten bei. Er ist Ort der Begegnung, der vielfältigen Interaktion, der Identifikation, Bühne der Gesellschaft - ein Ort, an dem man beobachtet und beobachtet wird, ein Erholungs- und Freizeitraum, sowie ein Aufenthalts- und Transitraum. Die Freiraumplanung hat die Aufgabe lebenswerte Stadträume mit strukturellen, gestalterischen und sozialen Qualitäten zu schaffen. Den Menschen sollen nutzungsoffene Räume bereitgestellt werden. Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Frage, ob und in welchem räumlichen Kontext Kunst im urbanen Freiraum von der Bevölkerung wahrgenommen wird. Kann mittels Kunst eine Identität für den Freiraum geschaffen werden, um eine lebenswerte und nachhaltige Stadtentwicklung zu unterstützen. Das Ziel der Arbeit liegt darin den Mehrwert von Kunst im öffentlichen Raum für die Bevölkerung und den Raum an sich zu erforschen. Es werden zwei Fallbeispiele präsentiert, die in die Kategorie urbane Parkanlagen fallen und mit unterschiedlichen Arten von Kunst ausgestattet sind. Analysiert wurden die Ansätze, Strategien, Ausführungsplanung du Umsetzung des High Line Parks in New York und des Donaukanals in Wien. Kreatives künstlerisches Arbeiten im Stadtraum hat das Potenzial die Gestaltung und Entwicklung des öffentlichen Freiraums zu initiieren und zu fördern. Mit Hilfe kommunikativer und diskursiver Verfahren kann eine Grundlage für die Veränderungen des Systems räumlicher Planung oder der Strukturen derzeitiger Stadtentwicklungspolitik im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung geschaffen werden. Künstlerische Interventionen bieten die Chance, gewohnte Muster zu durchbrechen. Die Attraktivität einer Stadt hängt nicht zwangsläufig von einer aufwendigen baulichen Gestaltung der Freiräume ab. Eine gründliche Auseinandersetzung mit den Freiräumen, sowie mit den NutzerInnen in einem partizipativem Prozess, bildet eine nachhaltige und gelungene Planungsgrundlage.

Beurteilende(r): Frohmann Erwin

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