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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Alex Wagener (2022): Darstellung eines integralen und smarten Abwasserkonzeptes auf Basis der BIM-Methode.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (SIG), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 140. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Klimawandel, die gesteckten Klimaziele, die zunehmende Verstädterung, aber auch die Digitalisierung stellen die Abwasserwirtschaft vor neue Herausforderungen und bringen gleichzeitig neue Möglichkeiten mit sich. Im Sinne einer klimaresilienten Entwicklung unter Berücksichtigung der sich durch die Digitalisierung ergebenden Chancen können unter anderem begrünte Dächer und Fassaden, Versickerungsmulden, Retentionsbecken, Grauwassernutzungs- oder Abwasserwärmerückgewinnungsanlagen Anwendung finden. Sie sind in der Lage, durch mehrfache Nutzungen eine Kreislaufwirtschaft zu etablieren und somit Ressourcen zu sparen und Effizienzen zu steigern. Integrale Konzepte wie eine Kreislaufwirtschaft stellen komplexe Systeme dar und benötigen eine Vielzahl an Informationen, um Synergien und Nutzen zu schaffen. Intelligente digitale Systeme können diesen Prozess unterstützen. Eine Kombination von integralen und smarten Ansätzen kann anhand der BIM-Methode erfolgen. Es handelt sich dabei um eine Methode, die auf einer vernetzten Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten basiert und als Ergebnis unter anderem ein mehrdimensionales Modell (digitalen Zwilling) des Systems mit hinterlegter Datenbank liefert. Eine auf Quartiersebene bezogene Betrachtung stellt dabei den erforderlichen Zwischenschritt für künftige ganzheitliche Städtemodelle dar. Nachdem mögliche Technologien für künftige Abwasserkonzepte vorgestellt werden, wird anhand einer Literaturrecherche sowie einer BIM-Modell-Abfrage der Stand bezüglich der Umsetzung der jeweiligen Technologien nach der BIM-Methode offengelegt und bestehende Modelle samt Aufbau und Komponenten vorgestellt. Es zeigt sich, dass vor allem das Betreiben und Bestimmen der Leistungsfähigkeit der Systeme nicht ausreichend abgebildet wird. Im Rahmen dieser Arbeit soll diese Lücke anhand von semantischen Modellen, die das Betreiben und Bewerten anhand von Betriebskennzahlen und die Integration von strategischen Daten ermöglichen, geschlossen werden.

Beurteilende*r: Ertl Thomas
1.Mitwirkender: Kretschmer Florian
2.Mitwirkender: Prenner Flora

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