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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Sandra Schleifer (2012): Der kumulierte Energieaufwand in der Gurkenproduktion.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Abteilung für Gartenbau, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 85. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Mit dieser Arbeit wird das Ziel verfolgt, verschiedene Gurkenproduktionssysteme bezüglich ihres Einflusses auf den kumulierten Energieaufwand (KEA) und die Emissionen von Treibhausgasen (CO2, Lachgas, Methan) zu bewerten und zu vergleichen. Dafür wurden zwei Betriebe aus Österreich und einer aus Spanien gewählt. Die, im Zuge der Recherche, erhaltenen Daten werden mit Hilfe des Computerprogrammes GEMIS 4.7 analysiert und die Ergebnisse der drei Betriebe verglichen. Nach einer kurzen Einführung in die Gurkenproduktion wird die Methode, die dieser Arbeit zugrunde liegt, beschrieben. Im Ergebnisteil werden der kumulierte Energieaufwand sowie die Emissionen der Treibhausgase für die benötigten Materialien und Betriebsmittel einzeln aufgelistet und bewertet. Im Zuge dieser Arbeit zeigte sich, dass die österreichische Produktion von Gurken in Glashäusern umweltfreundlicher ist, als die Produktion der Gurken in Spanien mit Transport nach Österreich. So beträgt der kumulierte Energieaufwand der spanischen Gurkenproduktion inklusive Transport 8,56 kWh pro kg Gurken, während der kumulierte Energieaufwand in Österreich, im beheizten Glashaus bei 3,66 kWh pro kg Gurken liegt und im unbeheizten Glashaus bei 1,20 kWh pro kg Gurken. Auch die CO2-Emissionen sind in den österreichischen Produktionssystemen geringer als die der spanischen Produktion. Für die spanische Produktion betragen sie 1,85 kg pro kg Gurken, für das beheizte österreichische Glashaus 0,54 kg und für das unbeheizte Glashaus 0,22 kg pro kg erzeugter Gurken.

Beurteilende(r): Jezik Karoline

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