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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Verena Allerstorfer (2014): Evaluation of drought adaptation of different tomato genotypes.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Abteilung Pflanzenbau, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 70. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
In der vorliegenden Arbeit wurden 13 Tomaten-Genotypen verschiedener Herkunft auf ihre ökophysiologische Reaktion auf Trockenstress untersucht. Die Einteilung erfolgte in alte und neue Sorten, konventionell und ökologisch gezüchtete Sorten, Genotypen aus anderen Kontinenten, Elternlinien und deren Nachkommen. Es handelt sich dabei um Genotypen, die im Rahmen eines Züchtungsprogrammes der Universität Göttingen („Ökologisches Freiland-Tomatenprojekt“) geprüft werden. Im Glashaus der Universität Wien (Althanstraße) wurde ein Topfversuch mit zwei Stufen der Wasserversorgung durchgeführt (normal, reduziert). Nach fünf Wochen wurden Chlorophyllfluoreszenz und Chlorophyllgehalt der Blätter gemessen. Der aktuelle Wassergehalt und das osmotische Potential wurden ebenso ermittelt. Nach acht Wochen wurden Frisch-, Trockengewicht und aktueller Wassergehalt der Ganzpflanze (Wurzel und oberirdischer Teil getrennt) erhoben. Die Ergebnisse zeigten generell ein niedrigeres Frischgewicht der Wurzeln und Sprosse (Stängel und Blätter) der gestressten Pflanzen. Das Trockengewicht der Sprosse zeigte bei ‘Matina’ keinen signifikanten Unterschied und bei ‘Clou’, ‘Golden currant’, ‘Cerise gelb’ und ‘Zuckertraube’ einen lediglich gering signifikanten Unterschied. Alle anderen Genotypen wiesen keinen signifikanten Unterschied auf. Die Wurzeltrockenmasse unterschied sich signifikant bei ‘Phantasia’, ‘NC-37’, ‘226-11-4’ und ‘Cerise gelb’. Keinen bzw. einen geringen signifikanten Unterschied zeigten ‘Philovita’, ‘Hildares’, ‘Matina’, ‘LBR-11’, ‘Primavera’, ‘Clou’, ‘Resi’, ‘Golden currant’ und ‘Zuckertraube’. Die physiologischen Parameter zeigten allgemein Unterschiede zwischen nicht-gestressten und gestressten Pflanzen, haben allerdings für die Beurteilung der Stresstoleranz wenig Aussagekraft.

Beurteilende*r: Kaul Hans-Peter
1.Mitwirkender: Balas Johannes
2.Mitwirkender: Bodner Gernot

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