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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Christoph Fischer (2016): Analyse der CarSharing-Mitgliedschaft anhand von CarSharing-Anbietern beeinflusster Faktoren.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Verkehrswesen (IVe), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 73. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
CarSharing stellt in Kombination mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbundes einen Lösungsansatz zur Bewältigung von gesteigertem Verkehrsaufkommen dar. Beginnend mit dem Bilden von Fahrgemeinschaften, dem Vorgang des Autoteilens zwischen Privatpersonen, entwickelten sich Gesellschaften, die Ökoprojekte ins Leben riefen. Nach etlichen gescheiterten Versuchen entstand die Idee CarSharing genossenschaftlich zu betreiben. Mit zunehmender Popularität kam es zum Markteintritt erster Unternehmen. Stationsgebundenes CarSharing breitete sich vor allem in der Schweiz rasch aus, da die Abstimmung mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetz attraktiv wirkte. Free-floating-CarSharing ist das neueste Modell, es zeichnet sich vor allem durch seine Flexibilität und einfache Verwendung aus. Zuerst wird die geschichtliche Entwicklung von CarSharing aufgearbeitet. Dies beinhaltet Carpooling, stationsgebundenes CarSharing und auch free-floating-CarSharing. Mit Hilfe von vorhandener Literatur werden essentielle Merkmale, welche für oder gegen eine Mitgliedschaft bei einem CarSharing-Unternehmen sprechen, erläutert. Ebenfalls beschrieben wird die aktuelle Verteilung der CarSharing-Mitglieder, und wo sich Potenziale orten lassen, um mehr Personen von einer CarSharing-Mitgliedschaft zu überzeugen. Den Schwerpunkt der Arbeit bildet die Entwicklung und Berechnung von Modellen, welche durch die Auswahl von geeigneten Merkmalen aufzeigen woran es liegt, um von einem möglichen Mitglied attraktiv wahrgenommen zu werden. Die Auswertung der Modellergebnisse zeigt, dass es Faktoren gibt, die die potenzielle Nutzerinnen- und Nutzergruppe stark beeinflussen. Es gibt allerdings auch zahlreiche Entscheidungskriterien die nicht, oder nur durch einen unverhältnismäßig hohen Aufwand, quantifizierbar sind. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer Analyse der Ergebnisse bei der sich deutlich zeigt, dass die Distanz zwischen Wohnort und CarSharing-Standort, von entscheidender Bedeutung ist.

Beurteilende(r): Meschik Michael
1.Mitwirkender: Hössinger Reinhard

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