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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Marija Milanović (2019): Recultivation of open-pit mines land after exploitation and its ecological, economic and sociological aspects using the example of the "Kolubara" Basin in Serbia.
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau (IBLB), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 115. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Grosse Lignit-Becken stellen ein energetisches Potenzial von strategischer Bedeutung dar. Die Entwicklung des Abbaus an der Erdoberfläche als energetisch-industrieller Komplex erfordert eine integrale Planung der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands des degradierten Bodens und dessen mehrfacher Nutzung nach der Beendigung des Abbaus. Diese Arbeit stellt eine Analyse des gegenwärtigen Herangehens an die Rekultivierung des degradierten Bodens im Kolubara-Becken, dar. In der Arbeit wird die mögliche Rekultivierung aufgrund aller natürlichen, anthropogenen und sozioökonomischen Voraussetzungen vorgeschlagen, die zuvor eingehend dargelegt wurden. Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist es darzulegen, dass die Rekultivierung auf rationale, technisch richtige und wirtschaftliche Weise anzustreben ist und auch die bestmöglichen Arten der Bodenrekultivierung im Einklang mit der nachhaltigen Entwicklung durchzuführen sind. Die verwendete Literatur hat die Auseinandersetzung mit allen Aspekten des Forschungsbereichs ermöglicht. Eine Geländeanalyse hat eine generell schwache Integration aller Punkte des Rekultivierungsprozesses aufgezeigt. Das war die Grundlage für das Verstehen des Zustandes und der Möglichkeiten der Rekultivierung, mit Schwerpunkt auf die Integration aller Aspekte der Politik und Verwaltung. Die durchgeführten Leitfadeninterviews haben ergeben, dass man in der Verwaltung des Kolubara-Beckens gegenwärtg Bewusstsein für die Rekultivierung hat. Die Erforschung des Kolubara-Beckens hat offenbart, dass es in den Gebieten der vernichteten Ökosysteme möglich ist, neue landwirtschaftliche, Forst-, Wasser-und andere attraktive Landschaften zu schaffen. Durch die Beurteilung des natürlichen Erholungspotenzials wurde festgestellt, dass 87% der insgesamt rekultivierten Fläche zur Klasse I und II der Eignung zur Erholungsnutzung gehören. Für die weitere Rekultivierung in diesem degradierten Gebiet sind Empfehlungen hinsichtlich Erholungsnutzung erarbeitet.

Beurteilende(r): Stangl Rosemarie

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