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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Christina Ungerhofer (2004): Untersuchung eines Betriebes bezügliche Pflanzensoziologie, Ertrag, Futterqualität unjd Nährstoffkreisläufen bei unterschiedlichen Etragspotentialen.
Diplomarbeit / Masterarbeit, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 162. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse des Betriebes Ungerhofer bezüglich Bodenparameter, Pflanzensoziologie, Erträge, Futterqualität und Nährstoffkreisläufe im Jahre 2003. Es wurden sowohl extensiv als auch intensiv nutzbare Pflanzengesellschaften gefunden. Die durchschnittliche Artenzahl pro Feldstück stieg mit abnehmender Nutzungsintensität von 22 beim gehobenen Ertragspotenzial der Feldfutterflächen auf 39 Arten bei den extensiven Dauergrünlandflächen an. Insgesamt wurden 215 verschiedene Pflanzenarten gefunden. Die extensiven Dauergrünlandflächen nahmen mit knapp 30 % den größten Anteil an der Gesamtfläche des Betriebes ein. Sie lieferten jedoch mit 12 % den geringsten Anteil zum Gesamtqualitätsertrag. Den höchsten Qualitätsertrag pro Hektar erbrachte das gehobene Ertragspotenzial der Feldfutterflächen. Der Düngeranfall wurde über dem Viehbesatz ermittelt. Am Betrieb Ungerhofer fielen im Jahr 2003 knapp 1800 kg anrechenbarer N in Form von Stallmist und Jauche an. Im Durchschnitt über alle Kategorien wurde 48 kg N/ha und Jahr ausgebracht. Die legume N-Bindung trägt mit über 50 % zur Gesamtstickstoffversorgung bei. Bei der Flächenbilanz zeigten die extensiven Dauergrünlandflächen mit durchschnittlich 45 kg N/ha und Jahr den höchsten Wert, das Feldfutter in den ersten beiden Nutzungsjahren mit durchschnittlich 84 kg N/ha und Jahr den tiefsten Wert der Bilanz. Die Hoftorbilanz ergab für den gesamten Betrieb einen Wert von 66 kg N/ha. Lässt man die biologischen N-Bindung, die Deposition, die Auswaschung, die NH3-Abgasung und die Denitrifikation unberücksichtigt liegt der Wert der Bilanz bei 10 kg N. Für den gesamten Betrieb errechnet sich über den Qualitätsertrag ein flächenabhängiger Viehbesatz von 0,78 GVE/ha.

Beurteilende(r):

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