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Vitaliy Kryvoruchko (2005): Methanbildungspotential von Wirtschaftsdüngern aus der Rinderhaltung und Wirkung der Abdeckung und anaeroben Behandlung auf klimarelevante Emissionen bei der Lagerung von Milchviehflüssigmist.
Dissertation, BOKU-Universität für Bodenkultur. UB BOKU obvsg

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Einfluss der Fütterung, der Leistung, der Nutzungsrichtung sowie des Alters von Rinder auf das Methanbildungspotential der Exkremente geprüft. In einem weiteren Versuch wurde eine vergleichende Bewertung des Einflusses der anaeroben Behandlung (Biomethanisierung)und verschiedener Abdeckungsverfahren bei der Lagerung von Milchviehflüssigmist auf den Umfang von CH4-, NH3- und N2O-Emissionen geprüft. Die Fütterungsversuche umfasten sechs Futterrationen von Milchkühen. Ein hoher Proteingehalt im Futter bzw. im Kot erhöhte die Methanbildung. Der Unterschied im Methanbildungspotential von Rinderkot kann je nach Fütterungsstrategie und Alter der Tiere bis zu 70 % betragen. Die Emissionsessungen fanden an der Versuchswirtschaft der Universität für Bodenkultur im Zeitraum vom 6. Februar bis 29. Oktober 2002 statt. Die anaerobe Behandlung konnte als eine wirkungsvolle Maßnahme zur Reduzierung von klimarelevanten Emissionen bei der Flüssigmistlagerung eingestuft werden. Die Abdeckung von Lagerungsbehältern mit einem Holzdeckel reduzierte CH4- und NH3-Emissionen signifikant.


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