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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Monika Seebacher (2008): Vergleich der Wasser- und Stoffflüsse eines Gebirgs- und eines Talstandortes anhand von Lysimeterversuchsergebnissen im Grünlandn.
Diplomarbeit / Masterarbeit, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 99. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Auf zwei unterschiedlichen Standorten im oberen Ennstal, auf einem repräsentativen Grünlandstandort Österreichs – an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein – und auf einem extensiv genutzten Almstandort – Stoderzinken bei Gröbming - wurden mit zweijährigen Lysimeterergebnissen die Grundwasserneubildung, die Sickerwassermenge und der Bodenwasserhaushalt mit dem Stoffaustrag im Sickerwasser beurteilt. Die geografisch relativ nahe beieinanderliegenden Standorte (Gumpenstein 700 m Seehöhe, 1031 mm Ø Jahres-niederschlag) und Stoderzinken (1830 m Seehöhe, ca.1650 mm Ø Jahresniederschlag)) weisen klimatisch und in der Niederschlagsmenge sowie Verteilung bzw. in den Sickerwasseranfallsmengen extreme Unterschiede auf. Die Monolitlysimeter haben eine Fläche von 1 m2 und reichen in eine Bodentiefe von 1,5 m (Gumpenstein; Trassesonden – Bodenwassergehalt in 10, 15, 25, 45, 70, 100 und 150 cm; Temperaturfühler in 5, 10, 20, 40 50 und 100 cm Bodentiefe) bzw, 1,0 m (aufgrund des Profils am Stoderzinken, TRIME EZ Sonden – Bodenwassergehalt in 5, 30, 60 und 90 cm; Temperaturfühler in 5, 30, 60 und 90 cm Bodentiefe). Aus dem anfallenden Sickerwasser wurden im Labor der Abteilung Umweltökologie in Gumpenstein die Austragsmengen von Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg), Natrium (Na), Ammonium (NH4), Nitrit (NO2), Nitrat (NO3), Sulfat (SO4), Phosphat (PO4)und der TOC- und DOC-Gehalt ermittelt sowie die Sickerwassermenge und Austragsmenge berechnet. Aus den Ergebnissen geht im Besonderen hervor, dass aufgrund der unterschiedlich hohen Schneemengen im Winter es zu unterschiedlichem zeitlichen Anfall und zu verschieden hohen Grundwasserneubildungsraten kommt.

Beurteilende(r): Liebhard Peter

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