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Gewählte Dissertation:

Patrick Galler (2008): Precise Sr Isotope Ratio Measurements by Multiple Collector-Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry.
Dissertation, BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 123. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
Diese Dissertation befasst sich mit praeziser Sr Isotopenanalytik mittels Multiple Collector-Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry (MC-ICPMS). Es werden routine-Sr Isotopenmessungen mit dem Nu Plasma MC-ICPMS beschrieben. Es werden praktische Aspekte der Sr Isotopenanalytik diskutiert. Resultate für Routinemessungen werden anhand von archaeologischen Proben gezeigt. Ein weiterer Teil dieser Arbeit ist der Entwicklung einer on-line Fliess-Injektions (FI) Sr/Matrix Trennmethode zur Bestimmung von Sr Isotopenverhältnissen gewidmet. Dazu wird das sog. 'Sr Resin' zur Herstellung von Trennsaeulen verwendet. Diese Saeulen können für multiple, effiziente Sr/Matrix Trennungen verwendet werden. In einem weiterfuehrenden Teil der Arbeit wird diese Methode vollstaendig automatisiert und das Saeulenvolumen auf 40 µL reduziert. Die Verwendung eines Membran Desolvators erlaubt eine sensitive, praezise und akkurate Sr Isotopenmessung von fluessigen Probennmengen von 100 µL bei Sr Konzentrationen von 30 ng/g. Die Applikation dieses Setups für die Charakterisierung von Sargel wird gezeigt. Abschliessend wird ein Ansatz zur Untersuchung eventueller methodeninduzierter Isotopenfraktionierung sowie die potentielle Moeglichkeit zur Untersuchung massenabhaengiger Sr Isotopenfraktionierung mittels dieses Ansatzes erlaeutert. Im letzen Teil der Arbeit wir die Entwicklung einer Methode zur semi-invasiven Sr Isotopenanalytik von archaeologischen Zahnproben mittels Laser-abaltions (LA)-MC-ICPMS beschrieben. Der Einfluss methodenrelevanter Parameter auf das Messergebnis wird untersucht. Interferenzstudien und der potentielle Einfluss isobarer Ueberlagerungen in den Massenspektren werden besprochen. Ein neuartiges Referenzmaterial zur Qualitaetskontrolle dieser Messungen wird vorgestellt. Die Tauglichkeit der Methode wird anhand der Untersuchung von archaeologischen Zahnfunden aus Mladec ueberprueft.


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