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Gewählte Diplomarbeit / Masterarbeit:

Miguel Angel Apaza Tapia (2009): Die historische und aktuelle Bedeutung des Kartoffelanbaues in den Anden Perus. "Das grüne Gold der Inkas".
Diplomarbeit / Masterarbeit - Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung (IPP), BOKU-Universität für Bodenkultur, pp 98. UB BOKU obvsg FullText

Datenquelle: ZID Abstracts
Abstract:
In der vorliegenden Arbeit wird der Naturraum Perus mit den Wasserströmen und den vier unterschiedlichen Produktionsregionen beschrieben. Es folgt eine Einführung in die altperuanischen Kulturen mit den Nutzpflanzen der Inkas. In der andinen Landwirtschaft haben die andinen Kulturpflanzen ("cultivos andinos") eine große Bedeutung.Großteils sind es Pflanzen, die in vielen Jahrhunderten ihren Nutzung an den ökologischen Bedingungen des Andenraums und an die Bedürfnisse der andinen Bauern optimal angepasst wurden. Schwerpunkt der Arbeit ist die geschichtliche Entwicklung des Kartoffelanbaus und die traditionelle Verarbeitung und Konservierung in den Anden Perus Hervorzuheben sind auch die kultuttechnischen Maßnahmen, mit denen die Andenbewohner es verstanden, steile Hänge, wüstenartige Gebiete, überschwemmte Ebenen und frostgefährdete Lagen landwirtschaftlich zu nutzen.Die "papas" (Kartoffeln) sind nach wie vor ein bedeutendes Lebensmittel der Andenbewohner. Auch weltweit gibt es nur wenige Regionen, in denen die Kartoffelknolle als Nahrungsmittel nicht von großer Bedeutung ist.

Beurteilende(r): Liebhard Peter

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