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Abteilung für Analytische Chemie

Leitbild

Die Abteilung Analytische Chemie ist sowohl im Lehr- und Forschungsbereich mit dem Schwerpunkt Analytik am Department für Chemie der Universität für Bodenkultur etabliert.

Neben den im Rahmen des Bachelorstudiums Lebensmittel- und Biotechnologie durchgeführten Grundlagenvorlesungen und -praktika wird ein besonderes Augenmerk auf die weiterführenden LVAs 771.314 „Instrumentelle Analytik für Fortgeschrittene“ und 771.315 „Instrumentelle Analytik - Wahlübungen“ im Master gelegt. Ein besonders intensiver Bereich der Lehrtätigkeit betrifft die Ausbildung von Master- und DoktoratsstudentInnen, wo eine exzellente Ausbildung an hochmodernen Instrumentierungen durchgeführt wird.

Die Forschungskernbereiche der Abteilung beziehen sich auf Element-, Isotopen-, Spezies- und Molekülanalytik mit dem instrumentellen Schwerpunkt anorganische und organische Massenspektrometrie. Die Aufteilung der Forschungsbereiche erfolgt thematisch in drei Arbeitsgruppen, die über zentrale Fragestellungen der instrumentellen Methodenentwicklung miteinander vernetzt sind. Ziel ist es, analytische Methoden und Verfahren in den Forschungskernbereichen zu etablieren und weiterzuentwickeln.

Die zentrale Forschung der Arbeitsgruppe VIRIS bezieht sich insbesondere auf das Gebiet der Isotopen- und Fingerprintanalytik sowohl für die Echtheitsbestimmung und Qualitätskontrolle als auch die Erforschung von natürlichen Kreisläufen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Ausbau der Ultraspurenanalytik mittels direkter Methoden wie der Laserabtragungs-Massenspektrometrie.

Ziel der Arbeitsgruppe Bioanalytik ist es, analytische Methoden und Verfahren in der modernen Molekularbiologie sowie Biomedizin zu entwickeln und anzuwenden. Schwerpunkt der bisherigen Methodenentwicklung liegt im Bereich der komplementären Anwendung von anorganischer und organischer Massenspektrometrie.

Die schwerpunktsmäßige Forschungsausrichtung der Arbeitsgruppe Schad- und Naturstoffanalytik betrifft die Entwicklung von Trenn- und Detektionsmethoden zur Schad- und Naturstoffanalytik. Ein großer Teil der Forschungsprojekte wird im Rahmen des BOKU-Netzwerks zur Schad- und Naturstoffanalytik, SUNA, abgewickelt.

DIENSTLEISTUNGEN:

Elementanalytik:

Multielementanalytik im Spuren und Ultraspurenbereich wird mittels ICP-MS an sämtlichen Proben (Umweltproben, Biologisch/Medizinischen Proben, industriellen Werkstoffen) durchgeführt. Für die Analyse von festen oder kolloidalen Stoffen werden Probenaufschlüsse durchgeführt (Mikrowellenaufschluß, UV-Aufschluß für biologisch/medinzinische Proben, offener Aufschluß)

Isotopenanalytik:

Mit Hilfe von (MC) - ICP-MS können präzise und genaue Isotopenmessungen durchgeführt werden. Derzeitige Standardmethoden: Sr, Pb, S, Ca - Isotopie. Andere Isotopensysteme auf Anfrage

Speziesanalytik:

Mit Hilfe chromatographischer Methoden (HPLC, IC, µ-HPLC, CE, GC) können sämtliche Elementspezies mit Hilfe von ICP-MS als spezifischer Detektor analysiert werden

Organische und Anorganische Analytik mittels verschiedener Trennmethoden:

Unter Anwendung verschiedener Trenn- und Detektionsmethoden (massenspektrometrisch, elektorchemisch, photometrisch,) kann eine Vielzahl an Schadstoffen, Naturstoffen und biologisch relevanten Stoffe, etc. in verschiedensten Probenarten qualitativ und quantitativ bestimmt werden.

Schulungen:

ICP-MS Analytik, Trennmethoden, Qualitätssicherung im Analytischen Labor analog EN/ISO 17025, Metrology in Chemistry

Wissenschaftliches und technisches Consulting:

wissenschaftliches und technische Beratung und Projektbetreuung im Bereich Analytik, Umweltchemie, Metrology in Chemistry und Arbeiten unter Reinraumbedingungen.


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