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SPEcific ClImate change ForesIght in projeCt design and EIA

Projektleitung
Jiricka-Pürrer Alexandra, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.05.2016-31.10.2018
Programm:
Austrian Climate Research Programme (ACRP) - Individual Project
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner
Dr. Wachter Büro für Umweltplanung, Hamburg, Wiesnerring 2c, 21035 Hamburg, Deutschland.
Funktion des Projektpartners: Partner
Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, A-1090 Wien, Österreich.
Kontaktperson: DI Markus Leitner;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Jiricka-Pürrer Alexandra, Sub-Projektleiter/in
Kleinbauer Ingrid, Projektmitarbeiter/in
Czachs Christina, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs- und Naturschutzplanung
Institut für Meteorologie
assoziertes Teilprojekt:
SPEcific ClImate change ForesIght in projeCt design - Meteorologie (SPECIFIC-Met)
Gefördert durch
Klima- und Energiefonds, Gumpendorferstrasse 5/22, 1060 Wien, Österreich
Abstract
SPECIFIC – SPEcific ClImate change ForesIght in projeCt design and EIA zielt darauf ab, eine Unterstützung bei der Integration von Klimawandelfolgen in der Planung, Entwicklung und Genehmigung von großen UVP-pflichtigen Infrastrukturprojekten auf der passenden Ebene zu bieten.
Die Ergebnisse des ACRP Projekts envisage-cc (5. Call) zeigten, dass die Hauptauswirkungen des Klimawandels auf Projekte und deren Projektumgebungen meist nur auf einer abstrakten Ebene bekannt sind. Die Übertragung auf die regionale Planungsebene bzw. den lokalen Planungskontext ist bisher noch eine Herausforderung für die verschiedenen beteiligten Akteursgruppen (Projektentwickler, UVP-Behörden und UVP-Gutachter/Planungsbüros).

SPECIFIC konzentriert sich darum auf die Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse über Klimawandelfolgen auf der konkreten und spezifischen Projektebene - einschließlich der Identifizierung von speziellen Datenanforderungen und Klimaprognosen als Input für die UVP. Gleichzeitig soll auch die Machbarkeit für die beteiligten Akteure beachtet werden.

In einem auf Fallstudien basierenden Szenario-Technik-Ansatz, der aktiv alle Hauptgruppen von Akteuren einbindet, wird SPECIFIC Strategien für die verstärkte Integration von Klimawandelfolgen untersuchen. Dabei wird auf einer Ex-post-Analyse aufgebaut, die die Berücksichtigung von Klimawandelfolgen in der UVP in der Vergangenheit erhebt.
Die (planerischen und rechtlichen) Rahmenbedingungen werden ebenso in die Analyse einfließen, wie die Empfehlungen von Hilfsmitteln (Leitfäden, Checklisten...) zur Berücksichtigung von Klimawandelfolgen auf verschiedenen Ebenen der UVP. Dabei wird auch berücksichtigt, inwieweit eine Vorbereitung auf der strategischen Ebene der SUP hilfreich ist.

Schlagworte
Klimawandel; Naturschutz; Landschaftsplanung;
Infrastrukturgroßprojekte; Klimawandelanpassung; Klimawandelfolgen; Strategische Umweltprüfung; Umweltverträglichkeitsprüfung;
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