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Kooperation IFA-Tulln/IST Austria im Bereich Pflanzenhormone

Projektleitung
Berthiller Franz, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.01.2014-31.12.2014
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Projektpartner*innen
Institute of Science and Technology Austria, Am Campus 1, 3400 Klosterneuburg, Österreich.
Kontaktperson: Prof. Dr. Jiri Friml;
Funktion des Projektpartners: Partner

Weitere Informationen:

Mitarbeiter*innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Bioanalytik und Agro-Metabolomics
Gefördert durch
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Landhausplatz 1, A-3109 St. Pölten, Österreich
European Regional Development Funds (ERDF) , Europäische Union
Abstract
Auxine (gr. „ich wachse“) sind eine Gruppe von natürlichen (und synthetischen) Wachstumsregulatoren mit Wirkung auf Wachstums und Differenzierungsprozesse. Die natürlich vorkommenden pflanzlichen Auxine gehören zu den Phytohormonen und sind essentiell für das Überleben von Pflanzen. So können Pflanzenzellkulturen im Zuckermedium (um Photosynthese zu ersetzen) solange existieren, solange sie mit Auxin versorgt werden. Der wichtigste Vertreter der Auxine, Indol-3-essigsäure (IAA) kommt in Pflanzen in sehr geringen Mengen (ca. 1-100 μg/kg) vor. Die Analytik auf diese wichtigen Pflanzeninhaltsstoffe und deren Stoffwechselprodukte ist deshalb nicht nur wichtig für das Verständnis der Funktion dieser Substanzen sondern auch äußerst herausfordernd. Am Dept. IFA-Tulln stehen dazu modernste Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometer zur Verfügung während sich am IST in Klosterneuburg eine weltweit anerkannte Arbeitsgruppe mit der Entwicklungs- und Zellbiologie von Pflanzen (speziell mit der Rolle von Auxin) beschäftigt.
Ziel dieses einjährigen Projekts ist es eine Zusammenarbeit des IFA-Tulln mit dem IST Austria im Bereich der Auxine zu ermöglichen. Hauptaugenmerk wird dabei bei der Erstellung von analytischen (LC-MS basierenden) Methoden zur Detektion und Quantifizierung von Auxinen am IFA liegen. Mittlerweile werden am IST transgene Linen von Arabidopsis thaliana erzeugt, Mutanten in der Auxin-Biosynthese selektiert und bestätigt. Dieses Projekt soll einen Brücke zwischen den Forschungsinstitutionen schlagen. Neben regelmäßigen Projektbesprechungen sollen auch die Aktivitäten des Teams auf beiden Standorten prominent vorgestellt werden auch um etwaiges Potential zur Zusammenarbeit auf anderen Ebenen
auszuloten. Darüber hinaus kann auch in dieser kurzen Zeit der Grundstein gelegt werden um das Potential für eine längerfristige wirtschaftliche Verwertbarkeit der entwickelten Methodik abzuklären.
Schlagworte
Analytische Chemie; Molekularbiologie; Entwicklungsbiologie;
Auxin; LC-MS; Planzenhormone;
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