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kids2move - Integratives Vernetzungssystem zur Optimierung von Kinder- Begleitwegen

Projektleitung
Roider Oliver, BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
01.04.2014-30.06.2016
Programm:
Mobilität der Zukunft - Kooperative F&E-Projekte - Experimentelle Entwicklung
Art der Forschung
Experimentelle Entwicklung
Projektpartner
FACTUM Chaloupka & Risser OG Verkehrs- und Sozialanalysen , Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
netwiss GesmbH, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
one’s own gmbh, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
pn-venture GmbH, Hohe Warte 46, 1190 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Spielzimmer 5 Sinne, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Stark Juliane, Projektmitarbeiter/in
Radics Lena, Projektmitarbeiter/in (bis 31.07.2016)
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Verkehrswesen
Gefördert durch
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Renngasse 5, 1010 Wien, Österreich
Abstract
Das Verkehrsverhalten, und somit auch die Verkehrsmittelwahl, werden bereits in der frühesten Kindheit durch das soziale Umfeld geprägt. Hierbei kommt der Vorbildwirkung von Bezugspersonen eine sehr große Bedeutung zu. Gerade Routinewege wie z.B. Wege in den Kindergarten, in die Volksschule, aber auch zu Freizeitaktivitäten beeinflussen bereits in den ersten Lebensjahren den Zugang zur Mobilität bzw. das konkrete Mobilitätsverhalten.

Das Ziel im Rahmen des Projekts kids2move ist eine nachhaltige Beeinflussung von Bewusstseins- und Entscheidungsprozessen in der Verkehrsmittelwahl bei Kinder-Begleitwegen, um damit starre Muster im motorisierten Individualverkehr aufzubrechen und neue Verkehrsverhaltensmuster zu ermöglichen. Diese Verhaltensveränderung soll einen Einfluss auf das gesamte Mobilitätsverhalten haben und damit ein neues Verständnis von Mobilität fördern. Durch das Aufzeigen von individuelle Optionen der „Aktiven Mobilität“ im Rahmen von Kinder-Begleitwegen werden bislang ungenutzte Potentiale erschlossen und Nutzen über die Einsparung von Zeitressourcen gestiften.

Ein zentraler (methodischer) Aspekt im Projekt kids2move lag in der Einbindung aller relevanten Personengruppen im Kontext von Kinder-Begleitwegen (Eltern, die Kinder selbst, Betreuerinnen und Betreuer, Leitungen von Kindergruppen bzw. Kindergärten etc.)- Hierbei wurde ein transdisziplinärer Ansatz verfolgt. Weiters wurde im Rahmen des Projekts kids2move das theoretische, verkehrliche Potential einer Optimierung von Kinder-Begleitwegen erarbeitet bzw. modelliert werden.

Das im Projekt kids2move entwickelte integrative Vernetzungssystem zur Optimierung von Kinder-Begleitwegen besteht aus zwei Teilen: Einem „Offline-Teil“, in dem ein Prozess erarbeitet wurde, der nötig ist, um Vertrauen zwischen allen Beteiligten im Kontext von Kinder-Begleitwegen aufzubauen, und einem „Online-Teil“, dem Vernetzungstool, das sowohl das Kennenlernen als auch das Organisieren und Planen der Kinder-Begleitwege technisch unterstützen soll.
Schlagworte
Verkehrswirtschaft (509016);
Publikationen

Neumann, A; Roider, O; Stark, J; Fritz, A; Radics, L; Ausserer, K; Füssl, E; Piruskins, G; Schubert, A; Horvath, H (2016): Integratives Vernetzungssystem zur Optimierung von Kinder-Begleitwegen - Endbericht zum Projekt kids2move.

Finanziert von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Renngasse 5, 1010 Wien, Österreich im Rahmen des Programms "Mobilität der Zukunft: Personenmobilität innovativ gestalten", 126

Vorträge
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