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EXPO 2015 MAILAND - Feeding the Planet, Energy for Life

Projektleitung
Scharf Bernhard, BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
01.07.2014-30.09.2015
Projektpartner*innen
Lendlabor, Mariahilferstraße 30, 8020 Graz, Österreich.
Kontaktperson: Lisa Enzenhofer;
Funktion des Projektpartners: Partner
TU-Graz, Institut für Architektur und Landschaft, Technikerstraße 4, 8010 Graz, Österreich.
Kontaktperson: Bernhard König;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Pitha Ulrike, Projektmitarbeiter/in
Rauch Johann Peter, Projektmitarbeiter/in
Frühwirt Günther, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau
Gefördert durch
Abstract
EXPO 2015 MAILAND - Feeding the Planet, Energy for Life

breathe.austria
Mit dem Expo 2015 Beitrag breathe rückt Österreich in Mailand das Nahrungsmittel No 1 und bedeutsame Ressource in das Zentrum der internationalen Aufmerksamkeit: LUFT.
Luftqualität gilt als eine der bedeutendsten Merkmale Österreichs. Im internationalen Vergleich ist diese sehr hoch und lässt sich als Identifikationspotential für unser Landes verstehen. Luft, Klima und Atmosphäre verbinden zugleich die gesamte Erde. Sie sind Lebensmittel, Informationsträger, Energieproduzent und Ressource. Der Österreichische Beitrag breathe thematisiert deshalb die natürliche wie technische Kompetenz des Landes, als auch künftige Fragestellungen im Umgang mit dem weltweit notwendigen Lebensmittel Luft und Klima.

Der Pavillon
„When you take a breath, you touch a part of the planet, with the inside of your body“ (Olafur Eliasson)
Der Österreich Pavillon in Mailand verbindet Gebäude und Umwelt zu einem integralen Beitrag: Durch die großflächige Bepflanzung eines Waldstücks mit der Grundfläche von 560m2 setzt der Beitrag breathe ein vielschichtiges und zugleich sinnlich erlebbares Zeichen mit dem unsere Beziehung zu Umwelt und Klima im Fokus steht. Die Vegetation des Waldstücks besitzt eine gesamte Blattoberfläche bzw. Verdunstungsoberfläche von ca. 43.200m2 und erzeugt dabei 62,5 kg frischen Sauerstoff pro Stunde – dem Bedarf für 1800 Personen – ein „Photosynthesekollektor“ also, der zur weltweiten Sauerstoffproduktion beiträgt. Dieser Effekt wird im Pavillon durch Verdunstungskühlung – aber ohne Klimageräte – technisch unterstützt. So kann das gefühlte Klima eines dichten Waldes aus Österreich mit vergleichsweise natürlichen Maßnahmen nachgestellt werden, der auf den kühlende Effekt der Evapo-Transpiration der Pflanzen beruht. Das erzielte Ergebnis unterscheidet sich auf unterschiedlichen Sinnesebenen deutlich von der vorgefundenen Luft und Klima in Mailand und wird dadurch wahrnehmbar.

breathe ist ein natürlicher Kreislauf, deren ökologische Performanz im Zentrum steht: Die 100prozentige Waldbepflanzung ist ein modellhafter Beitrag für urbane Handlungsweisen, denn der integrale Einsatz von Landschaft kann urbane Lebensformen mit genügend Sauerstoff und kühlender Luft versorgen, wodurch wiederum auf Österreichs nachhaltige Aufforstungspolitik verwiesen werden kann oder in Umkehrung auf den weltweiten Rückgang von lebensnotwendigem Baumbestand. Sie dient somit einerseits als formaler Fundus für das umfassende Leitmotiv ‚Luft und Klima im 21.Jahrhundert’, anderseits als inhaltlicher Interventions- und Experimentalraum künstlerischer und wissenschaftlicher Arbeit. BesucherInnen des Österreich Pavillons gehen - durch ihre Sinne angeregt - auf eine sinnliche, wissenschaftliche und künstlerische Entdeckungsreise, die Luft als essentielles Nahrungsmittel darstellt. Raum. Erleben und Ausstellung fließen ineinander. Über die sechsmonatige Ausstellungszeit wird Luft als Gemeingut/Commons greifbar und erlebbar gemacht, ein Vernetzungsraum geboten, der Wissen vermittelt und generiert.
Schlagworte
Botanik; Pflanzenökologie; Vegetationskunde; Bautechnik; Landschaftsarchitektur; Ingenieurbiologie; Vegetationstechnik;
Expo Mailand 2015; österreichische Waldökotypen; Pavillon breathe austria; Vegetationstechnik;
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