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MicrobialSludgeQuality – Entwicklung eines Feldlabors zur mikrobiellen Qualitätskontrolle von unbehandeltem und behandeltem Fäkalschlamm

Projektleitung
Bousek Johannes, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.10.2016-31.10.2017
Programm:
Humanitarian Innovation Fund – Development Grant
Art der Forschung
Experimentelle Entwicklung
Projektpartner*innen
Butyl Products Ltd Group, 11 Radford Crescent, CM12 0DW Billericay, Vereinigtes Königreich.
Kontaktperson: Craig Ball;
Funktion des Projektpartners: Partner
Österreichisches Rotes Kreuz, Generalsekretariat, Wiedner Hauptstr. 32, 1040 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Georg Ecker;
Funktion des Projektpartners: Partner
WASTE advisers on urban environment and development, Lange Houtstraat 26, 2511 Den Haag, Niederlande.
Kontaktperson: Jan Spit;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Umweltbiotechnologie
Gefördert durch
Enhancing Learning and Research for Humanitarian Assistance (ELRHA), C/O Save the Children, 1 St John's Lane, EC1M 4AR, London, Vereinigtes Königreich
Abstract
Während Naturkatastrophen in einem städtischen Umfeld ist die korrekte Entsorgung und Behandlung von Fäkalschlamm äußerst wichtig. Im Emergency Sanitation Project Phase I (einer Kollaboration von mehreren großen humanitären Hilfsorganisationen und der Industrie) wurde die Notwendigkeit einer feld-tauglichen Laborlösung für die Qualitätskontrolle des Behandlungsprozesses identifiziert. Das MicrobialSludgeQuality (MSQ) Projekt greift nun diese offene Forschungs- und Entwicklungsfrage auf.
Das Ziel des MSQ Projekts ist die Entwicklung eines Feldlabors zur Qualitätskontrolle von Fäkalschlammbehandlungsanlagen während Naturkatastrophen in urbanem Kontext. Die Analysenkapazität des Feldlabors wird mehrere mikrobielle Indikatorkeime inkludieren, als auch die Möglichkeit den Schlammabbau während der Behandlung zu bestimmen.
Der erste Entwicklungsschritt im Projekt, nach Sichtung von Sekundärliteratur, wird die Anpassung von etablierter Labormethoden auf Feldbedingungen sein. Dieser Schritt wird durch vergleichende Experimente begleitet um die analytische Robustheit zu sichern. In einem auf diese Entwicklungen basierenden zweiten Schritt, ist geplant in Zusammenarbeit zwischen Forschungs- und Industriepartnern einen Prototyp des Feldlabors zu erstellen. In einem Feldversuch an einer Fäkalschlammbehandlungsanlage wird der Prototyp getestet werden. Der letzte Meilenstein ist die Übertragung des Prototyps in ein beim Industriepartner erhältliches, vermarkt-bares Produkt.
Der Fortschritt des Projekts wird von einem Beirat evaluiert werden, der aus Mitgliedern von wissenschaftlichen und humanitären Institutionen besteht.

Schlagworte
Abfalltechnik; Abwasserreinigung; Umweltbiotechnologie; Zivil- und Katastrophenschutz; Wasserhygiene;
Fäkalschlammmanagement; Feldlabor; Katastrophenvorsorge und Risikominimierung; Qualitätskontrolle;
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