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Über die Auswirkung natürlicher Störungen auf die Risikodisposition von hydrogeomorphologischen Prozessen unter Berücksichtigung der Klimaänderung

Teilprojekt zu: Über die Auswirkung natürlicher Störungen auf die Risikodisposition von hydrogeomorphologischen Prozessen unter Berücksichtigung der Klimaänderung. (PROTECTED)

Projektleitung
Seidl Rupert, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.05.2017-30.04.2019
Programm:
Austrian Climate Research Programme (ACRP) - Individual Project
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner
Bundesamt und Forschungszentrum für Wald (BFW), Seckendorff-Gudent-Weg 8, 1131 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Alpine Naturgefahren
Institut für Waldbau
Gefördert durch
Klima- und Energiefonds, Gumpendorferstrasse 5/22, 1060 Wien, Österreich
Abstract
PROTECTED untersucht auf mehreren Ebenen Einflüsse auf das Risiko hydrogeomorphologischer Gefahren unter besonderer Berücksichtigung von zukünftigen Klimaszenarien. Das Projekt wird außerdem die Wahrnehmung von Interessensgruppen auf das Risiko eines sich ändernden Störungsregimes im Wald erheben und anhand von Simulationen alternative Schutz- und Bewältigungsstrategien ausarbeiten.
Die Beurteilung möglicher Effekte natürlicher Störungen auf hydrogeomorphologische Prozesse erfolgt durch einen integrativen Ansatz, basierend auf einer Kombination von forstlichen, hydrologischen, geotechnischen und risikobasierten Methoden. PROTECTED wird dabei ein Ensemble von Waldlandschaftssimulationen (Modell iLand) durchführen und den Einfluss von aktuellen und zukünftigen natürlichen Störungsregimes auf vier ausgewählte Wildbacheinzugsgebiete bewerten. Hydrologische sowie geotechnische Simulationen werden mit den konzeptionellen Modellen ZEMOKOST bzw. DHSVM durchgeführt. Diese aufeinander aufbauenden Simulationen erlauben eine Quantifizierung der Änderung des Abflussregimes, sowie der Disposition von Rutschungen durch eine Änderung von Waldzustand und –zusammensetzung. Zusätzlich zu prozessbasierten Simulationen zielt PROTECTED auf eine Identifizierung möglicher Risikobewältigungsstrategien sowie der vorhandenen Anpassungskapazität im Schutzwald ab. Dazu werden die Einschätzungen und Interessen von Forstexperten mittels einer Befragung erhoben. Damit soll ein Beitrag zur besseren Quantifizierung der Anpassungsfähigkeit in der Waldbewirtschaftung geleistet werden.
Schlagworte
Klimawandel; Naturgefahren; Waldbau;
Kilmafolgen; Naturgefahren; Natürliche Störungen; Schutzwald; Waldmanagement;
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