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Stadtbäume und Luftverschmutzung: Auswirkungen von Trockenheit und Salzstress auf die VOC-Emission und die Ozonabsorption durch verschiedene Stadtbaumarten.

Projektleitung
Sandén Hans, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.03.2018-28.02.2022
Programm:
Environmental Systems Research
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Projektpartner
Kompetenzzentrum Kplus Wood, Österreich.
Kontaktperson: Cornelia Riedner-Gradinger;
Funktion des Projektpartners: Partner
TU Wien, Inst. für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Technische Biowissenschaften, Getreidemarkt 9/166, A-1060 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Heidrun Halbwirt;
Funktion des Projektpartners: Partner
University of Innsbruck, Innsbruck, Österreich.
Kontaktperson: Thomas Karl;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Weihs Philipp, Projektmitarbeiter/in
Godbold Douglas L., Projektmitarbeiter/in
Rewald Boris, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Meteorologie
Institut für Waldökologie
assoziertes Teilprojekt:
Urban trees and air pollution: Effect of drought and salt stress on the production of VOC and absorption of ozone by different city trees (UOZONE-Met)
Gefördert durch
Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Schlickgasse 3/12, 1090 Wien, Österreich
Abstract
Ozon stellt während Hitzeperioden ein ernsthaftes Gesundheitsproblem in Städten dar. Bäume können Ozone absorbieren, jedoch besonders an heißen Tagen biogene flüchtige organische Verbindungen (biogene volatile organic compounds - BVOCs) produzieren, welche bei geringen NOx Konzentrationen zu Ozon reagieren können. Bei weiter steigenden Lufttemperaturen und sinkenden NOx Emissionen könnte die Ozonproduktion in Gebieten aktueller starker Verkehrsemissionen durch BVOCs ansteigen. Die Wirkung der Bäume ist artspezifisch, hängt aber auch vom physiologischen Status der Bäume und der Intensität des Trocken- oder Salzstress ab. Durch die Messung der BVOC-Produktion sowie der Ozonaufnahme üblicher Stadtbaumarten unter verschiedenen Strahlungs-, Temperatur- und Stressbedingungen, können wir Arten identifizieren, die an heißen Tagen eine große Kapazität haben, die Ozonkonzentrationen zu senken. Die Ergebnisse werden verwendet, um den Netto-Effekt auf die Quellen und Senken von Ozon in Wien unter verschiedenen Baum Stress-Szenarien zu modellieren. Die Erkenntnisse und die verbesserten Modelle können künftig als Entscheidungsinstrumente genutzt werden, um Ozonbelastungsspitzen zu minimieren
Schlagworte
Waldökologie;
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