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CO2 Kompensationsprojekt Exclosure - North Gondar, Phase Zwei

Projektleitung
Ruffeis Dominik, Projektleiter/in
Laufzeit:
13.11.2018-12.11.2023
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Mitarbeiter*innen
Gratzer Georg, Projektmitarbeiter/in
Ruffeis Dominik, Projektmitarbeiter/in
Schmitz Dominik, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Bodenphysik und landeskulturelle Wasserwirtschaft
Institut für Entwicklungsforschung
Institut für Waldökologie
Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit
Gefördert durch
Universität für Bodenkultur Wien, CO2-Kompensationssystem, Gregor Mendel-Straße 33, 1180 Wien, Österreich
Abstract
Das CO2 Kompensationsprojekt COPE startete 2012 in Äthiopen. COPE und COPE 2.0 wurden vom CDR in Zusammenarbeit mit dem WOEK entwickelt und gemeinsam mit dem Gondar Agricultural Research Center (GARC) umgesetzt. COPE startete 2013 mit einem mehrstufigen partizipativen Prozess über 18 Monate in zwei Dörfern im Norden Äthiopiens. Bei der Planung des partizipativen Prozesses wurden lokalen Bräuche und Traditionen als Grundlage berücksichtigt. Daher beruhte der Prozess auf einer Reihe von Dorfversammlungen und der Einrichtung von Ausschüssen und Untergruppen, die zwischen den größeren Sitzungen an spezifischen Themen arbeiteten. Aufforstungen werden vom lokalen „Waldkomitee“ (Forest Committee) und den Forschern von Gondar Agriculture Research geplant und umgesetzt. im Jahr 2017 haben die Dorfgemeinschaften haben die ursprünglich geplante Gesamtfläche von 30 ha auf 79,5 ha erhöht. Die Dauerhaftigkeit der Aufforstung, die ersten 10.000 Setzlinge wurden im Juni 2015 gepflanzt, kann nun durch eine breite Akzeptanz des Projekts durch die Landnutzer sichergestellt werden Im Überwachungszeitraum von 4 Jahren (2013/2016) wurden 1320 Tonnen CO2 gebunden. Das Hauptziel von COPE 2.0 besteht darin, ein langfristiges, innovatives und partizipatives Klimaschutzprojekt aufzubauen, das in Äthiopien geplant, finanziert, umgesetzt und unterstützt wird. BOKU-Wissenschaftler waren bereits vor der Projektintervention durch gemeinsame Forschungsprojekte in das Feld eingebunden.
Das Ziel der BOKU-Klimaschutzprojekte ist nicht nur der Klimaschutz, sondern auch der strukturelle und nachhaltige Wandel in der Region durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und lokaler Bevölkerung. Damit können umfassende Klimaprogramme entwickelt werden, die Biodiversität, Wasser und Bodenschutz vereinen, die Gleichstellung der Geschlechter, die Partizipation der gesamten Dorfgemeinschaft fokussioern.
Ganz im Sinne von SDG 15: Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität sind für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie für das Überleben der Menschen entscheidend.
Schlagworte
Waldökologie; Nachhaltige Landwirtschaft; Entwicklungszusammenarbeit; Entwicklungsforschung;
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