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Neue Ansätze in der Nachhaltigkeits- & Klimawandelforschung

Projektleitung
Hein Thomas, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.02.2020-29.02.2020
Programm:
Joint Seminars
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Projektpartner
Montanuniversität Leoben, Franz- Josef- Straße 18, 8700 Leoben, Österreich.
Kontaktperson: Thomas Prohaska;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Alpine Naturgefahren
Institut für Angewandte Geologie
Institut für Bodenforschung
Institut für Bodenphysik und landeskulturelle Wasserwirtschaft
Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG)
Gefördert durch
Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) , Sensengasse 1, 1090 Wien, Österreich
Abstract
Der Klimawandel stellt die Integrität unserer natürlichen und sozialen Systeme vor große Herausforderungen. Die Folgen haben sich insbesondere im letzten Jahrzehnt beschleunigt, wie am Beispiel der zunehmenden Intensität tropischer Zyklone und deren Effekte auf die Erosionsrate auf lokaler Ebene gezeigt werden konnte. Dies hat Auswirkungen auf die terrestrischen und aquatischen Systeme und hier zum Beispiel den Kohlenstoffkreislauf und Stoffwechsel der Ökosysteme, wodurch die von ihnen abhängigen landwirtschaftlichen Systeme beeinflusst werden. Das Verständnis von Prozessen, die die Kohlenstoffkreisläufe kontrollieren, wird uns helfen, das Kohlenstoffbudget für Klimamodelle oder weitere Anwendungen besser einzuschätzen. Darüber hinaus hat die Variation der zeitlich-räumlichen Verteilung des Niederschlags, die Effekte von Düngemitteln und Pestiziden verändert, während die Kontamination der Lebensmittel verstärkt wurde. Daher brauchen wir nicht nur Grundlagenforschung, um die CO2-Bilanz zu aktualisieren und zu verfeinern, sondern auch mehr angewandte Forschung, um aufkommende Herausforderungen für das Wohlbefinden der Menschen zu bewältigen.
In der Workshopserie im Jahr 2020 wird der Fokus auf integrativen Ansätzen und innovativen Methoden sein um die erwähnten Herausforderungen in neuer Weise untersuchen zu können. Die ExpertInnen setzen den interdisziplinären Dialog in ausgewählten Themenfeldern um das generelle Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit in Zusammenhang mit den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) fort. Es ist erklärtes Ziel Grundlagen für gemeinsame Projekteinreichungen zu schaffen. In diesem gemeinsamen Wissenschaftsseminar haben wir uns auf folgende drei Schwerpunktthemen geeinigt: 1. Analyse von Verwitterungsprozessen, Bodenentwicklung und Erosion; 2. Wassertransportprozesse und biogeochemische und hydrologische Prozesse; 3. Sicherheit und nachhaltigkeit in landwirtschatflichen Produktionssystemen. Es werden mehr als 20 WissenschafterInnen, 11 aus Österreich und 13 aus Taiwan, sich bei diesem Workshop mit den oben genannten Fragen beschäftigen. Ein intensiver Dialog wird zu konkreten wissenschaftlichen Strategien und Projektideen führen, die wertvolle Beiträge für diese zentrale Frage liefern können.
Schlagworte
Allgemeine Geologie; Erosion; Klimawandel; Hydrogeologie; Wasserressourcen; Naturgefahren; Umweltforschung; Limnologie; Ökosystemforschung; Bodenkunde;
Extremereignisse; Isotopenanwendungen; Klimawandel; Ökosystemresilienz; Stoffkreisläufe;
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