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Computermodelle von Spike-Ace2-Wechselwirkungen zur Entwicklung von therapeutischen Proteine

Projektleitung
Oostenbrink Chris, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.04.2020-30.09.2020
Programm:
COVID19 Rapid Response
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Mitarbeiter/innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Molekulare Modellierung und Simulation (MMS)
Gefördert durch
Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Schlickgasse 3/12, 1090 Wien, Österreich
Abstract
Die erste Wechselwirkung von SARS-CoV-2 mit menschlichen Zellen resultiert aus einer Protein-Protein-Wechselwirkung zwischen dem SARS-CoV-2-Spike-Protein und dem menschlichen ACE2-Rezeptor. Vielversprechende neue Pharmazeutika basieren auf löslichen Versionen des ACE2-Rezeptors, die möglicherweise die Virusproteine ​​blockieren und eine Interaktion mit menschlichem ACE2 auf den Zellen hindern. Die Forscher*innen haben ein vollständiges Modell der Spike-ACE2-Wechselwirkung mit vollständiger Glykosylierung erstellt. Das Modell bestätigt, dass die Zuckerketten eine wichtige Rolle bei der Wechselwirkung spielen können. Insbesondere gibt es Hinweise darauf, dass die Entfernung des N90-Glykans die Wechselwirkung verstärkt. Dies bietet Möglichkeiten, die therapeutischen Proteine ​​so zu konstruieren, dass sie stärkere Wechselwirkungen mit Spike zeigen und daher effektiver sind. Das Projekt wird Computermodelle von Spike-ACE2-Interaktionen mit verschiedenen Varianten von ACE2 erstellen. Dies umfasst artspezifische Variationen (Maus-ACE2 interagiert nicht mit Spike ), natürlich vorkommende genetische Modifikationen und alternative therapeutische Formate.
Schlagworte
Theoretische Chemie; Molekularbiologie;
Corona Virus; COVID19; Glykosylierung; Molekulardynamiksimulationen; SARS-CoV-2;
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