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Vienna Urban Carbon Laboratory - Isotopes

Teilprojekt zu: Vienna Urban Carbon Laboratory (VUCL)

Projektleitung
Watzinger Andrea, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.02.2021-31.01.2025
Programm:
Environmental Systems Research
Art der Forschung
Experimentelle Entwicklung
Projektpartner*innen
Technische Universität München, Deutschland.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Bodenforschung
Institut für Waldökologie
Gefördert durch
Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), Schlickgasse 3/12, 1090 Wien, Österreich
Abstract
VUCL möchte die neuesten, auf Messung beruhenden Methoden zum Emissionsmonitoring erproben, um eine drängende Forschungsfrage von praktischer und politischer Bedeutung anzugehen – Sind Wiens Treibhausgasemissionen hinlänglich genau messbar? Der Handlungsbedarf in Großstädten ist sehr hoch. Systeme, die lokale Emissionen messen können, um Klimaschutzmaßnahmen zu evaluieren, werden zusehends wichtiger und werden immer genaueren Prüfungen unterzogen werden. Messbasierte Systeme bieten ein enormes Potential. Allerdings braucht es noch einiges an Forschung, bevor sie in bestehende Monitoringsysteme, die momentan auf Emissionsinventuren beruhen, integriert werden können. VUCL plant daher eine Reihe modernster wissenschaftlicher Untersuchungen, wie Eddy-Kovarianzmessungen von Kohlendioxid- (CO2) und Methanfüssen (CH4) in großer Höhe, kombiniert mit CO2 Isotopenflussmessungen, ebenso wie Messkampagnen mit einem FTIS Spektrometer-Netzwerk, um in Windrichtung CO2 und CH4 Konzentrationsgradienten vor und hinter dem Stadtzentrum zu erfassen.VUCL ist ein Konsortium aus der Univ. für Bodenkultur Wien (BOKU), der Technischen Universität München (TUM), dem Umweltbundesamt Österreich (EAA) und der A1 Telekom Austria AG mit folgenden Zielen: die Wissenschaft am Gebiet der Treibhausgasmessung voranbringen, die neuesten Messmethoden der Stadtverwaltung präsentieren und die Basis für ein adäquates Monitoringsystem legen, das die gesamten und sektorspezifischen Emissionsreduktionen bemessen kann.

Bei der Untersuchung der Isotopensignaturen der verschiedenen in Wien verbrannten Kraftstoffe erwarten wir eine klare Trennung zwischen Benzin und Diesel auf der einen Seite (delta13C -30 ‰) und Erdgas auf der anderen Seite (delta13C -40 bis -60 ‰). Wir stellen daher die Hypothese auf, dass die Messkampagnen mit einem Cavity-Ring-Down-Laserabsorptionsspektrometer einen saisonalen Trend in den Isotopensignaturen ergeben werden, mit leichteren CO2-Konzentrationen und Isoflüssen im Winter aufgrund der verstärkten Erdgasverbrennung für die Raumheizung.
Schlagworte
Bioklimatologie; Klimawandel; Atmosphärenchemie;
cavity ring-down laser adsorption spectroscopy; Klimaschutz; Stabilisotopen ; Urbane Treibhausgasemissionen;
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