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Entwicklung neuer Lebensmittel und Lebensmittelprodukte zur Stärkung lokaler Wertschöpfungsketten

Teilprojekt zu: Climate Resilient Orphan croPs for increased DIversity in Agriculture (CROPDIVA)

Projektleitung
Meixner Oliver, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.09.2021-31.08.2025
Programm:
Horizon 2020 - Societal Challenges - Research & Innovation Action (RIA)
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Mitarbeiter*innen
Haas Rainer, Projektmitarbeiter/in
Pöchtrager Siegfried, Projektmitarbeiter/in
Pichlbauer Manfred, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Marketing und Innovation
Gefördert durch
Europäische Kommission / European Commission, Rue de la Loi, Brussels, Europäische Union
Abstract
Über das Teilprojekt CROPDIVA-WP5 wird das Workpackage 5 (Task 5.1 and 5.3) bearbeitet.

Task 5.1 Wertschöpfungskettenanalyse
Es werden ausgewählte Wertschöpfungsketten (WSK) für Lebensmittel und Futtermittelprodukte analysiert, die beispielhaft für zu wenig genutzte Nutzpflanzen dienen, aus denen in der Folge neue Lebensmittel und Futtermittel entwickelt werden sollen. Eine umfassende Marktanalyse wird durchgeführt, um eine ganzheitliche und spezifische Sicht über 3-5 österreichischen Fallstudien regionaler WSK zu erhalten. Diese regionalen WSK umfassen unter anderem die landwirtschaftliche Produktion und Verarbeitung, ebenso wie logistische Fragestellungen für zu wenig genutzte Nutzpflanzen. Sowohl Upstream- (z.B. Saatbau, Pflanzenschutz, Landbau) als auch Downstream-Aspekte (Logistik von Ernteprodukten, Lagerung, Verarbeitung) innerhalb der WSK werden berücksichtigt.

Task 5.3 Entwicklung von Vermarktungsmodellen
Es werden partizipative Forschungsmethoden zur Bearbeitung der T5.3 eingesetzt. Fokusgruppen mit relevanten Stakeholder-Gruppen (aus Saatbau, Landwirtschaft, Beratung, Verarbeiter, Vertrieb, Politik, Konsum) werden organisiert, damit die Potenziale und limitierenden Faktoren für die Entwicklung und den Vertrieb neuer Lebensmittelprodukte identifiziert werden können. Insgesamt werden 4 Gruppendiskussionen organisiert, damit umfassende Einsichten in die Praxis der Stakeholder und ihrer Zugänge für die zu wenig genutzten Nutzpflanzen (im jeweiligen Kontext) gewonnen werden. Die Fokusgruppen werden entsprechend wissenschaftlichem Standard und an österreichische Spezifika angepasst durchgeführt; die Gesprächsprotokolle werden transkribiert und mittels gängiger qualitativer Methoden der Sozialforschung ausgewertet und interpretiert.
Schlagworte
Agrarökonomie; Nachhaltige Landwirtschaft; Marketing; Produktionswirtschaft;
Agrarproduktion; Fallstudien; Fokusgruppen; Produktion; Wertschöpfungskette;
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