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Scientific assessment of the Austrian Climate Citizens’ Assembly

Projektleitung
Buzogany Aron, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.11.2021-31.07.2022
Programm:
European Climate Foundation Funding
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
Donau-Universität Krems, Österreich.
Kontaktperson: Dr Katrin Praportnik;
Funktion des Projektpartners: Partner

Weitere Informationen: https://boku.ac.at/personen/person/71E3AA0D0CFEB5CD

Mitarbeiter*innen
Scherhaufer Patrick, Projektmitarbeiter/in
Plöchl Jana, Projektmitarbeiter/in
Ehs Tamara, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik
Gefördert durch
Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Stubenring 1, A-1012 Wien, Österreich
European Climate Foundation, 23 Rue de la Science, 1040 Brüssel, Belgien
Abstract
In den letzten Jahren hat das Interesse an Klimabürgerversammlungen (CCA) weltweit stark zugenommen, und es wurden bereits mehrere öffentlichkeitswirksame Prozesse durchgeführt oder sind derzeit in Planung. Diese Entwicklung fügt sich in eine laufende internationale Debatte über die Reform der Demokratie durch den Einsatz deliberativer "Mini-Öffentlichkeiten" ein, die von zufällig ausgewählten Bürgern gebildet werden. Damit werden zwei normative Ideale gleichzeitig gefördert: die Gewährleistung von Nachhaltigkeit und die Wahrung der Demokratie. Deliberative Methoden bieten eine Antwort auf die Unzulänglichkeiten der repräsentativen Demokratie und sind Teil einer umfassenderen Bemühung der demokratischen Institutionen, offener für den Input und das kollektive Wissen der Bürger zu werden. Das Projekt "Wissenschaftliche Bewertung der Österreichischen Klimabürgerversammlung" (SACCA) trägt zur Analyse und Förderung demokratischer Innovationen im Kontext der Klimapolitik bei und liefert Anhaltspunkte für künftige gute Praktiken und Möglichkeiten zur Institutionalisierung von Bürgerbeteiligung in Österreich. Das Projekt führt eine interdisziplinäre Bewertung der österreichischen KlimabürgerInnenversammlung durch und vergleicht den österreichischen Prozess und die Ergebnisse mit anderen deliberativen Minipublics auf nationaler Ebene. Das Projekt ist in sechs Arbeitspakete (AP) gegliedert, die den Bewertungsansatz des Projekts beschreiben, der sich an internationalen Standards der Projektevaluation orientiert.

Schlagworte
Gruppendynamik; Empirische Sozialforschung; Vergleichende Politikwissenschaft; Technikforschung;
Bürgerräte; Deliberative Demokratie; Deliberative Demokratie; Klimapolitik; Partizipation;
Publikationen

Scherhaufer, Patrick (2022): Warum ist Klimapolitik nicht Priorität Nr. 1?.

Future on Air - Folge 30, Der Podcast von Fridays for Future, Austria FullText

Vorträge
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