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TRA:WELL - Transport & Wellbeing

Projektleitung
Stark Juliane, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.09.2022-31.10.2024
Programm:
Sparkling Science 2.0
Art der Forschung
Grundlagenforschung
Mitarbeiter*innen
Wegener Sandra, Sub-Projektleiter/in
Stark Juliane, Sub-Projektleiter/in
Batiajew Valerie, Projektmitarbeiter/in
Fidler Martyna, Projektmitarbeiter/in
Su Shun, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung
Institut für Verkehrswesen
assoziertes Teilprojekt:
TRA:WELL - Transport & Wellbeing (Q-Studie) (TRA:WELLQ)
Gefördert durch
OeAD-GmbH, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien, Österreich
Abstract
Ein hoher Prozentsatz an Kinder in der ganzen Welt erreicht derzeit nicht das von der WHO empfohlene Maß an körperlicher Aktivität, die jedoch essentiell ist für die körperliche und geistige Gesundheit und die kognitive Entwicklung von Kindern. Diese verbringen ihre Freizeit zunehmend in geschlossenen Räumen, anstatt sich selbstständig im Freien zu bewegen. Die Dominanz des motorisierten Verkehrs, fehlende kindgerechte Infrastruktur sowie mangelnde Freiräume verstärken den Effekt der Verhäuslichung. Dies spiegelt sich in einem Rückgang aktiver Mobilität auf Schul- und Freizeitwegen wider. Um diese Trends umzukehren braucht es vertiefte Einblicke in Mechanismen der Verhaltensänderung, der Wahrnehmung der bebauten Umwelt, mobilitätsbezogener Entscheidungen und die Auswirkung auf das Wohlbefinden von Kindern.
Das Projekt TRA:WELL untersucht, wie aktive und eigenständige Mobilität mit dem Wohlbefinden von Kindern zusammenhängt. Dabei wird die subjektive Wahrnehmung der bebauten Umwelt analysiert und in einer kinderzentrierten Perspektive erarbeitet, wie städtische Umgebungen kinderfreundliche Mobilität fördern können. In der Untersuchung wird das gesamte Bewegungsverhalten der Kinder berücksichtigt und aufgezeigt, welchen Beitrag aktive Mobilitätsformen an der Erfüllung der Bewegungsempfehlungen leisten. An der Schnittstelle von quantitativen und qualitativen Verfahren entwickeln Schüler/innen eine kindgerechte Methode, um die Komplexität mobilitätsbezogener Entscheidungen zu beschreiben.
Die Projektergebnisse beleuchten wichtige Argumente im Kontext kinderfreundlicher Mobilität für Eltern und Entscheidungsträger/innen und geben vertieften Einblick in die kindliche Perspektive. Aus wissenschaftlicher Sicht werden wertvolle Daten und Methoden generiert. Das Projekt leistet durch die transdisziplinäre Betrachtung einen wichtigen Beitrag zur intersektoralen Zusammenarbeit von Verkehr/Mobilität und Gesundheit.
Schlagworte
Jugendsoziologie; Verkehrsplanung;
Kinder und Jugendliche; Mobilität; Verkehrsplanung; Virtuelle Realität; Wohlbefinden;
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