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Restoration of Wetlands to minimise emissions and maximise carbon uptake – a strategy for long term climate mitigation

Projektleitung
Rauch Johann Peter, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.10.2022-30.09.2026
Programm:
Horizon Europe - Global Challenges - Research & Innovation Action (RIA)
EU-Projektinstrument
Collaborative Project
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Mitarbeiter*innen
Von Der Thannen Magdalena, Projektmitarbeiter/in
Lindenberger Anna, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau
Gefördert durch
Europäische Kommission / European Commission, Rue de la Loi, Brussels, Europäische Union
Abstract
Süßwasserfeuchtgebiete, Überschwemmungsgebiete und Torfmoore sind in ganz Europa seit mehreren Jahrhunderten geschädigt worden und werden auch weiterhin geschädigt, wobei die Hauptursachen die großflächige Entwässerung für die Land- und Forstwirtschaft, der Abbau von Torf und anderen Materialien, der Bau von Deichen, die Kanalisierung von Flüssen und der Hochwasserschutz sind. Die Störung dieser Ökosysteme kann je nach dem Gleichgewicht zwischen Entwässerung und Oxidation erheblich zum weltweiten Treibhausgasausstoß beitragen. Darüber hinaus führen die Erwärmung des Klimas und die Veränderung der Niederschlagsmuster zur Trockenlegung von Feuchtgebieten, was ebenfalls zu den Treibhausgasemissionen beiträgt. Der Zusammenhang zwischen der Landnutzung (produktiv/nicht produktiv) und der Wiederherstellung von Feuchtgebieten mit den Ökosystemleistungen und ihrem Kohlenstoffkreislauf muss besser verstanden, überwacht und gesteuert werden, um das volle Potenzial von Feuchtgebieten als Kohlenstoffsenken zu nutzen und gleichzeitig von anderen Ökosystemleistungen zu profitieren. Daher besteht die Motivation des REWET-Projekts darin, erfolgreiche und nachhaltige - einschließlich der ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Säulen - Wiederherstellungspraktiken für europäische Süßwasserfeuchtgebiete, Überschwemmungsgebiete und Torfmoore anzuleiten und zu fördern, um ihre Kohlenstoffaufnahme zu maximieren und die Emissionen zu minimieren und gleichzeitig die anderen Ökosystemleistungen, die sie erbringen, zu verbessern, d. h. die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Trinkwasserversorgung, den Schutz vor Katastrophen und die Erholung.
Schlagworte
Umweltingenieurwesen, Angewandte Geowissenschaften; Klimawandel; Gewässerschutz; Ökosystemforschung;
Fließgewässer; Stofflüsse; Ufervegetation;
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