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CEX - Entwicklung eines probiotischen Futtermittelzusatzes (C-Ex) für die Geflügelproduktion gemäß den Anforderungen der europäischen Registrierung

Projektleitung
Loibner Andreas Paul, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.01.2003-31.12.2005
Programm:
CRAFT
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner
Agricultural University of Athens, Athens, Griechenland.
Funktion des Projektpartners: Partner
Agrifutur srl, Via Campagnole 8, 25020 Alfianello (BS), Italien.
Funktion des Projektpartners: Partner
Biomin GTI GmbH, Industriestraße 21, 3130 Herzogenburg, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Koordinator
Inovia Hutzinger GmbH & Co KG, Edtholz 21, 4609 Thalheim b. Wels, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Microscreen BV, L. J. Zielstraweg 1, 9713 GX Groningen, Niederlande.
Funktion des Projektpartners: Partner
Nutrientul SC, Campului 1, 3720 Palota Bihor, Rumänien.
Funktion des Projektpartners: Partner
Universität Kaposvar, Guba S. Utca 40, 7400 Kaposvar, Ungarn.
Funktion des Projektpartners: Partner

Weitere Informationen: http://www.c-ex.info

Mitarbeiter/innen
Plail Regina, Projektmitarbeiter/in (bis 30.09.2011)
Mohnl Michaela, Projektmitarbeiter/in (bis 28.02.2005)
Klose Viviane, Projektmitarbeiter/in (bis 30.09.2014)
Spiess Alexandra, Projektmitarbeiter/in (bis 31.12.2004)
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Umweltbiotechnologie
Gefördert durch
Europäische Kommission / European Commission, Rue de la Loi, Brussels, Europäische Union
Abstract
Der Einsatz von Antibiotika in subtherapeutischen Dosierungen in der Tierernährung ist in den vergangenen Jahren zunehmend kritisiert worden und hat zu massiven Einschränkungen für die Tierproduktion geführt. Das nahe liegende generelle Verbot von Antibiotikagaben im Futter gebietet die Entwicklung von effizienten Alternativen zur Erhaltung der hygienischen Grundvoraussetzungen vor allem in Hinblick auf Infektionen mit Salmonella und Campylobacter. Im Interesse der Tierproduzenten und der Konsumenten muß es gelingen, die hygienischen Standards bei gleichzeitiger Wahrung der ökonomischen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.
Das vorliegende Projekt zielt auf die Entwicklung eines definierten CE-Produktes ab, das im Vergleich zu Produkten, die außerhalb der EU auf dem Markt sind, den strengen Kriterien der Europäischen Registrierungsbehörden entspricht.
Das Grundprinzip der Competitive Exclusion bedeutet eine Verdrängung unerwünschter Keime aus dem Verdauungstrakt aufgrund zugefütterter probiotischer Stämme. Diese werden aus gesunden erwachsenen Hühnern isoliert und sollen die natürliche Darmflora der Küken positiv beeinflussen.
Unter den Gegebenheiten der heutigen Tierproduktion, ist es nötig, die Küken beim Aufbau einer schützenden Darmflora zu unterstützen, da in den ersten Stunden kein Kontakt zu erwachsenen Tieren besteht.
Die Produktentwicklung wird unterstützt durch mikrobiologische und molekularbiologische Testsysteme und zielt auf die Etablierung eines umfassenden Hygienekonzepts in breit angelegten Feldversuchen ab.
Im aktuellen Projekt findet die Entwicklung eines leistungsfähigen Produktes in Form einer Europaweiten Kooperation statt und hat die umfassende Erarbeitung des Themas zum Inhalt.
Durch die komplexe Struktur der Partnerschaften wird die Problematik von der physiologischen Erfassung des Phänomens, über die Entwicklung von geeigneten Testsystemen, der Definition des Produktes an sich, bis hin zu Anwendungsstrategien, Hygienekonzepten und nicht zuletzt Marketingstrategien behandelt.
Schlagworte
Biotechnologie; Fleischhygiene; Lebensmitteltechnologie; Lebensmitteluntersuchung; Mast- und Schlachtleistungen; Mikrobiologie; Tierernährung; Tierproduktion; Futtermitteluntersuchung; Tierhaltung; Bakteriologie (Tiere);
Antibiotikaresistenz; Diagnostische Testsysteme;
Publikationen

** Klose, V; Mohnl, M; Plail, R; Schatzmayr, G; Loibner, AP; Development of a competitive exclusion product for poultry meeting the regulatory requirements for registration in the European Union..

Mol Nutr Food Res. 2006; 50(6):563-571 WoS PubMed FullText FullText_BOKU

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