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Abbau hochmolekularer PAH in Altlasten: Optimierung eines oxidativ-mikrobiellen Sanierungsverfahrens

Projektleitung
Loibner Andreas Paul, Projektleiter/in
Laufzeit:
01.02.2001-31.01.2003
Art der Forschung
Experimentelle Entwicklung
Mitarbeiter/innen
Todorovic Dragana, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Umweltbiotechnologie
Gefördert durch
Kommunalkredit Austria AG, Türkenstraße 9, 1092 Wien, Österreich
Abstract
Mit diesem Projekt wurde ein zweistufiges Verfahren zum effizienten Abbau hochmolekularer PAH im Boden von Altlasten entwickelt. Das Verfahren beruht auf einem chemisch-oxidativen Schritt, gefolgt von einem mikrobiologischen Abbau der PAH. Die Verfahrensentwicklung ist als Vorarbeit für eine spätere Verwendung on-site bzw. in situ anzusehen.

Der biologische Abbau von PAH im Boden von Altlasten stellt prinzipiell ein wesentlich kostengünstigeres und umweltfreundlicheres Verfahren dar als eine thermische Entsorgung. Wenn durch biologische Verfahren eine in-situ-Sanierung der Altlast oder zumindest eine Deponiefähigkeit des Bodens erreicht wird, sind daher alle Begleitmaßnahmen zu begrüßen, die eine Erreichung des Sanierungszieles erleichtern. In diesem Sinne ist eine oxidative Vorstufe zur Erhöhung der biologischen Abbaubarkeit von PAH im Boden eine unterstützende Maßnahme des Sanierungszieles. Da ein derartiges Verfahren in der Entsorgungstechnik bisher noch nicht entwickelt und eingeführt, sondern günstigstenfalls angedacht worden ist, kann das vorgeschlagene Verfahren als innovativ bezeichnet werden.
Schlagworte
Bodenuntersuchungen;
Abbau ; Hochmolekulare PAH ; mikrobielles Sanierungsverfahren ; oxidatives Sanierungsverfahren;
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