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Weiterentwicklung und Einsatz von Methoden zur Bewertung des Ist-Zustandes und des langfristigen Emissionsverhaltens von Altablagerungen und Reaktordeponien

Projektleitung
Fritz Ines, BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
02.05.2007-30.04.2011
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, A-1090 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Smidt Ena, Sub-Projektleiter/in
Pruckner Marcus, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft
Institut für Umweltbiotechnologie
assoziertes Teilprojekt:
Weiterentwicklung und Einsatz von Methoden zur Bewertung des Ist-Zustandes und des langfristigen Emissionsverhaltens von Altablagerungen und Reaktordeponien - Zustandserhebung von Altablagerungen und Simulationsversuche
Gefördert durch
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Stubenring 1, A-1012 Wien, Österreich
Abstract
Ziel des beabsichtigten Projekts ist die Entwicklung eines ökotoxikologischen Untersuchungsverfahrens zur Abschätzung der Umweltgefährdung abgelagerten Materials. Auf Erkenntnissen früher durchgeführter Analysen basierend, ist vorgesehen, mit einem Set an Biotests, deren Ergebnisse zu einer toxikologischen Indexzahl zusammen gefasst werden, das von festem Müll ausgehende umwelttoxikologische Risiko zu erfassen. Es wird angestrebt, bei positivem Nachweis einer umwelttoxischen Wirkung, Richtwerte zur groben Einstufung der Gefährlichkeit zu definieren, welche eine Reihung nach der Dringlichkeit des Handlungsbedarfs erlauben. Der Vorteil der Biotests liegt in der direkten Aussage der toxischen Wirkung der Probe auf lebende Organismen. Das Ausbleiben solcher negativen Wirkungen kann viele chemische Analysen ersparen. Positive Ergebnisse erlauben (nach derzeitigem Wissensstand) die Einstufung des abgelagerten Materials in zumindest zwei Kategorien, nämlich gering oder deutlich gefährlich. Beeinträchtigungen der Testorganismen aus anderen Ursachen als dem Vorhandensein toxischer Inhaltsstoffe sind über das Testdesign und die Interpretation der Einzelergebnisse einer Biotest-Batterie weitestgehend ausgeschlossen.
Schlagworte
Analytische Chemie; Mikrobiologie; Umweltforschung; Altlastensanierung;
Altablagerungen; Emissionen; Mikrobielle Reaktivität; Ökotoxikologie;
Publikationen

Böhm K., Fritz I., Lengert-Mühlegger H., Smidt E., Tintner J. (2010): Weiterentwicklung und Einsatz von Methoden zur Bewertung des Istzustandes und des langfristigen Emmissionsverhaltens von Altablagerungen und Reaktordeponien - Modul 2.

Umweltbundesamt Wien / Lebensministerium, 120 + Anhänge

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