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Gefährdung durch Deponien und Altablagerungen im Hochwasserfall - Risikoanalyse und Minimierung (GEDES)

Projektleitung
Nachtnebel Hans-Peter, BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
01.10.2007-30.09.2009
Programm:
KIRAS-Österreichisches Sicherheitsforschungsförderprogramm - F&E-Dienstleistungen
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner
Abfall Service AG, (A.S.A), Hans Hruschka Gasse 9, 2325 Himberg, Österreich.
Kontaktperson: Dipl.-Ing. Karel PROCHAZKA;
Funktion des Projektpartners: Partner
Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Abteilung Wasserwirtschaft, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Österreich.
Kontaktperson: Dipl.-Ing. Dr. Fritz REICHEL;
Funktion des Projektpartners: Partner
Amt der Oberösterreichischen Landesregierung Abteilung Umwelt- und. Anlagentechnik, Stockhofstrasse 40, 4021 Linz, Österreich.
Kontaktperson: Dr. Wolfgang LANTSCHBAUER;
Funktion des Projektpartners: Partner
Bilfinger & Berger BaugesmbH, Diefenbachgasse 5, 1150 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Dipl.-Ing. Rainer ADAMI Dipl.-Ing. THimo DÖRRIE Dipl.-Ing. Eirini BRAOUDAKI;
Funktion des Projektpartners: Partner
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Stubenring 1, A-1010 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
TU Wien, Institut für Grundbau und Bodenmechanik , Karlsplatz 13, 1040 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Uni.Prof. Dr. Heinz BRANDL Univ.Ass. Dipl.-Ing. Dietmar KOHLBÖCK Dipl.-Ing. Sonja SÜNDER;
Funktion des Projektpartners: Partner
TU Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft, Karlsplatz 13, 1040 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Univ.Ass Dipl.-Ing. Dr. Johann FELLNER Univ.Prof. Dr. Paul BRUNNER Dipl.-Ing. Nina TRUTTMANN Mag. Brigitte MÜLLER;
Funktion des Projektpartners: Partner
TU Wien, Institut für Wirtschaftsinformatik, Wiedener Hauptstrasse 8-10/105-1, 1040 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Univ.Prof. Dipl.-Math. Dr. Uwe SCHMOK;
Funktion des Projektpartners: Partner
Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, A-1090 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Mag. Christian KOLESAR, Dipl.-Ing. Birgit Moser;
Funktion des Projektpartners: Partner
Universität Wien, Department für Umweltgeowissenschaften , Althanstrasse 14, 1090 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Univ.Prof. Dr. Thilo HOFMANN Dr. FRANK v. d. Kammer Dr. Christine ACHTEN Dipl.-Geol. Andreas DARSOW Dipl.-Geol. Björn LEHR;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Holzmann Hubert, Projektmitarbeiter/in
Haberl Ulrich, Projektmitarbeiter/in (bis 31.08.2012)
Neuhold Clemens, Projektmitarbeiter/in (bis 30.04.2016)
Kahl Bianca, Projektmitarbeiter/in (bis 31.05.2010)
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Wasserwirtschaft, Hydrologie und konstruktiven Wasserbau
Gefördert durch
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Stubenring 1, A-1012 Wien, Österreich
Abstract
Deponien und Altablagerungen beinhalten ein großes Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt. In Österreich lagern auf Deponien rund 50 Millionen Tonnen Hausmüll. Während der Regelbetrieb von Deponien und die dabei auftretenden Emissionen gut dokumentiert bzw. abschätzbar sind, ist das Verhalten von Deponien im Fall einer Überflutung weitestgehend unbekannt. Zahlreiche Studien belegen, dass die Umweltgefährdung, die von konventionellen Hausmülldeponien ausgeht, über Jahrhunderte andauert. Hauptverantwortlich dafür ist das große Inventar an abgelagerten Stoffen, das wegen der ausgeprägten Heterogenität der Wasserströmung in Deponien nur sehr langsam (über Jahrhunderte) abgebaut wird. Im Überschwemmungsfall ist davon auszugehen, dass sich die hydraulischen Verhältnisse drastisch ändern und des dadurch zu einer Mobilisierung des großen Schadstoffpotentials kommt. Außerdem kann die Wassersättigung des Deponiekörpers Standsicherheitsprobleme nach sich ziehen, was zu Scher- und Gleitbrüchen mit Massenbewegungen ähnlich derer bei Hangrutschungen führen kann. Alle bisherigen Forschungsarbeiten zum Thema Deponien beschränkten sich aber auf den Regelbetrieb und ließen Ausnahmezustände wie Überschwemmungen außer Acht. In Anbetracht der sehr langen Aufenthaltsdauer von Deponien in der Umwelt, ist das Auftreten eines Hochwassers in dieser Zeit aber durchaus wahrscheinlich, speziell unter dem Aspekt zukünftig geänderter klimatischer Verhältnisse. Das Ziel dieses Projektes ist es daher das Verhalten von Deponien und Altablagerungen bei vollständiger Wassersättigung zu erforschen und Grundlagen für ein gesichertes Risikomanagement im Hochwasserfall zu erstellen.
Schlagworte
Hydraulik; Hydrologie;
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