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Gesundheitliche Auswirkungen von Schadstoffen in Innenräumen: Zusammenführung von mikrobiellen, toxikologischen und epidemiologischen Ansätzen

Projektleitung
Krska Rudolf, BOKU Projektleiter/in
Kontaktperson:
Sulyok Michael
Laufzeit:
01.04.2008-31.03.2013
Programm:
FP7 - Cooperation - Environment including Global Change (ENV)
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
FUNDACIÓ CENTRE DE RECERCA EN EPIDEMIOLOGIA AMBIENTAL, Doctor Aiguader 88, 08003 Barcelona, Spanien.
Funktion des Projektpartners: Partner
HELMHOLTZ ZENTRUM MUENCHEN – DEUTSCHES FORSCHUNGSZENTRUM FUER GESUNDHEIT UND UMWELT (GMBH), Ingolstaedter Landstrasse 1, 85764 Muenchen Neuherberg, Deutschland.
Funktion des Projektpartners: Partner
IMPERIAL COLLEGE OF SCIENCE, TECHNOLOGY AND MEDICINE, Exhibition Road, SW7 2AZ London, Vereinigtes Königreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
KANSANTERVEYSLAITOS (NATIONAL PUBLIC HEALTH INSTITUTE), 70701 Kuopio, Finnland.
Kontaktperson: Dr. Martin Täubel;
Funktion des Projektpartners: Partner
University Lund, Lund, Schweden.
Funktion des Projektpartners: Partner
University of Kuopio, Finnland.
Funktion des Projektpartners: Partner
Utrecht University, Heidelberglaan 8, 3508 TC Utrecht, Niederlande.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Sulyok Michael, Projektmitarbeiter/in
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Bioanalytik und Agro-Metabolomics
Gefördert durch
Europäische Kommission / European Commission, Rue de la Loi, Brussels, Europäische Union
Abstract
Ein gesunder Wohnraum und eine gute Qualität der Raumluft in Innenräumen sind unter den wichtigsten Zielsetzungen des öffentlichen Gesundheitswesens. Allerdings werden biologische Kontaminationen von Innenräumen, die durch Feuchtigkeit und Schimmelbefall ausgelöst werden, zu einem immer gravierender werdenden Problem, was auch in entsprechenden Dokumenten der EU festgehalten ist. Das Vorkommen von übermäßiger Feuchtigkeit wird häufig unterschätzt und wird angesichts mangelndem Luftaustauschs (durch Isolierungsmaßnahmen) bzw. extremer Wetterschwankungen weiter zunehmen. Die negativen Auswirkungen von Schimmelbefall auf die Gesundheit ist gut dokumentiert, die Auslöser dieser Effekte bzw. die dahinter liegenden Mechanismen sind jedoch großteils unbekannt, was eine entsprechende Diagnose bei betroffenen Patienten erschwert. Auch das Erstellen effektiver Kontrollen und Regulierungsmaßnahmen sind durch die mangelnde Kenntnis dieser Zusammenhänge erschwert. Daher gbt es einen dringenden Bedarf, auf europäischer Ebene Daten und Wissen anzusammlen, auf deren Basis Kriterien für eine gesunde Wohnumgebung definiert werden können. Das Ziel dieses Projekt ist es, die gesundheitlichen Auswirkungen von belasteten Innenräumen auf die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen zu untersuchen. Dazu sollen umfangreiche Daten über deren Exposition gegenüber biologischen und chemischen Gefahrenquellen in Innenräumen erhoben werden, die mit dem entsprechenden Daten bezüglich des Gesundheitszustands korreliert werden. Modernste mikrobiologische, toxikologische und immunochemische Methoden sollen angewandt werden, um den Link zwischen Exposition und langfristigen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit bzw. den zugrunde liegenden Mechanismen herzustellen. Die Studie vereinigt Experten auf den Gebieten Epidemiologie, Microbiology, Immunologie, Toxikologie und Bauwissenschaften, was dem Bedarf der Multidisziplinarität für ein adäquates Risk-Assessment entspricht.
Schlagworte
Analytische Chemie; Epidemiologie;
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