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Durch Simulation optimierte Energieautarkie eines Lebensmittelbetriebes durch energetische Nutzung von Abfällen und Nebenprodukten

Projektleitung
Bochmann Günther, Projektleiter/in
Kontaktperson:
Ortner Markus
Laufzeit:
01.01.2009-31.12.2011
Programm:
Neue Energien 2020
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
Technische Universität Wien, Institut für Verfahrenstechnik, Getreidemarkt 9/166-2, 1060 Wien, Österreich.
Kontaktperson: Dr. Tobias Pröll;
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter*innen
Ortner Markus, Projektmitarbeiter/in (bis 30.04.2020)
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Umweltbiotechnologie
Gefördert durch
Klima- und Energiefonds, Leopold-Ungar-Platz 2 / Stiege 1 / 4.OG / Top 142, 1190 Wien, Österreich
Rudolf Großfurtner GmbH, Hofmark 1, 4972 Utzenaich, Österreich
Abstract
Im Zuge steigender Energiepreise für fossile Brennstoffe nimmt das Interesse industrieller Unternehmen an der Nutzung regenerativer Energienträger stetig zu.
Die energetische Nutzung von prozessspezifisch anfallenden organischen Nebenprodukten stellt für eine weitestgehende Energieautarkie eines Industrieprozesses den ersten Schritt dar. Bei der Verwertung von Schlachtabfällen in einer Biogasanlage zur Bereitstellung der BHKW-(Ab)Wärme für den Schlachtbetrieb steht jedoch eine konstante Wärmequelle einer spezifischen Lastfallkurve gegenüber.
Die simulative Darstellung der Wärmeflüsse stellt die Basis für eine intelligente Einbindung und Nutzung von weiteren regenerativen- und Neben-Wärmequellen dar.
Um die Wärme auch mit hoher Betriebssicherheit bereitstellen zu können, sind einzelne Schlüsselstellen, wie z.B. die Pasteurisation zu optimieren.
Die anaerobe Verwertung von Schlachtabfällen stellt an den Betreiber hohe Anforderungen der Prozess-Steuerung. Basierend auf experimentell zu ermittelnde Abbau- und Hemmkine-tiken wird dieser mikrobiologische Prozess mittels einer Simulationssoftware dargestellt. Dies stellt die Grundlage für Prozessüberwachungs- und Entscheidungsinstrument dar.
Damit kann in Summe eine Bereitstellung der Wärme für einen Schlachtbetrieb aus regene-rativen und klimaneutralen Quellen mit hoher Betriebssicherheit garantiert werden.
Schlagworte
Biotechnologie; Thermodynamik; Umwelttechnologie;
ADM1; Biogas; Energieautarkie; Schlachtabfälle; Simulation;
Publikationen

Ortner, M; Pröll, T, (2012): EAD.TNP - Durch Simulation optimierte Energieautarkie eines Lebensmittelbetriebes durch energetische Nutzung von Abfällen und Nebenprodukten (Endbericht).

Klima- und Energiefonds: Neue Energien 2020, 169

Ortner, M.; Pröll, T. (2011): EAD.TNP - Durch Simulation optimierte Energieautarkie eines Lebensmittelbetriebes durch energetische Nutzung von Abfällen und Nebenprodukten (2. Zwischenbericht).

Klima- und Energiefonds: Neue Energien 2020, 25

Ortner, M.; Pröll, T. (2010): EAD.TNP - Durch Simulation optimierte Energieautarkie eines Lebensmittelbetriebes durch energetische Nutzung von Abfällen und Nebenprodukten (1.Zwischenbericht).

Klima- und Energiefonds: Neue Energien 2020, 49

Vorträge
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