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McKioto - Biokulturelle Vielfalt, Klimarelevanz und Gesundheitsauswirkungen jugendlicher Esskultur

Projektleitung
Vogl Christian R., BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
01.10.2012-31.05.2014
Programm:
Sparkling Science
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner
AHS Rahlgasse Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium , Rahlgasse 4, 1060 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Forschungsinstitut für biologischen Landbau Österreich, Seidengasse 33-35, 1070 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
gutessen consulting Kaiblinger & Zehetgruber OEG, Schönbrunnerstraße 61/13, 1050 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstraße 18 , 1100 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Pädagogische Hochschule Wien Pädagogische Mittelschulpraxis Ettenreichgasse , Grenzackerstraße 18, 1100 Wien, Österreich.
Funktion des Projektpartners: Partner
Mitarbeiter/innen
Pirker Heidemarie, Projektmitarbeiter/in (bis 31.07.2019)
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Ökologischen Landbau
Gefördert durch
OeAD-GmbH, Ebendorferstraße 7, 1010 Wien, Österreich
Abstract
Im Projekt McKioto untersuchen SchülerInnen zweier Klassen der 8. Schulstufe an Wiener Schulen, angeleitet durch WissenschafterInnen, ihr Ernährungsverhalten und jenes anderer Jugendlicher an ihren Schulen. Sie identifizieren Orte und Zeiten des Konsums, die biologische Vielfalt der Rohstoffe, die Art und Menge der Speisen bzw. Getränke, sowie den kulturellen Kontext, der das Ernährungsverhalten beeinflusst. Die SchülerInnen berechnen den „Klima-Impakt“ ihres Ernährungsverhaltens, beurteilen die Auswirkungen ihres Ernährungsverhaltens auf ihre Gesundheit und entwickeln Handlungsalternativen für jene Bereiche des Essverhaltens, die als nicht nachhaltig oder nicht gesundheitsfördernd identifiziert wurden. Die Ergebnisse werden von den SchülerInnen mit angepassten Instrumenten (Videos, Web 2.0) an ihre peer-groups kommuniziert.
Das Projekt nutzt Methoden der empirischen Sozialforschung (z.B.: Tagebücher, Fragebögen, Fokusgruppen), Ernährungserhebungsmethoden (Fotodokumentation), sowie sozialökologische Methoden im Bereich ‚sustainable science‘ (z.B.: Product Carbon Footprint). Die Methoden werden in enger Kooperation mit SchülerInnen und LehrerInnen an den Unterricht angepasst. Die SchülerInnen erheben nicht nur empirische Daten, sondern analysieren und interpretieren diese auch. Sie stellen auch den Bezug zwischen den Ergebnissen und ihrer eigenen Realität sowie der gesellschaftlichen Debatte über Nachhaltigkeit her. Durch die Mitarbeit von Jugendlichen im Forschungsprozess erwarten wir uns hier nicht nur neue Erkenntnisse über Klima- und Gesundheitsrelevanz schülerischen Essverhaltens, sondern auch einen verbesserten Bezug von SchülerInnen zu Methoden und Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung.
Neben der Präsentation der Forschungsergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen und in wissenschaftlichen Journalen werden diese auch von den Jugendlichen mittels Videos (participatory video) in ihrem sozialen Umfeld weitergegeben.
In den Forschungsprozess integriert sind weiters angehende LehrerInnen (StudentInnen der Pädagogischen Hochschule) um bereits früh in ihrer Ausbildung direkte Forschungserfahrung zu sammeln und die Arbeit in Forschungs-Bildungs-Kooperationen als Möglichkeit innovativer Lernformen kennenzulernen.
Schlagworte
Biologischer Landbau; Ernährungswirtschaft; Nachhaltige Entwicklung, Nachhaltiges Wirtschaften;
Biokulturelle Vielfalt; Ernärung; Landwirtschaft; Nachhaltigkeit; Schule;
Publikationen

* Klingbacher, E; Markut, T; Bertsch, C; Theurl, MC; Pirker, H; Vogl, C; Kaiblinger, K; Zehetgruber, R (2014): McKioto – Klimarelevanz jugendlicher Esskultur.

GW-Unterricht, 135(2), 5-18; ISSN 2077-1517

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