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Kleinbäuerliche Strategien zur Minderung von Auswirkungen des Klimawandels, Äthiopien und Kenia

Projektleitung
Freyer Bernhard, Projektleiter/in
Laufzeit:
15.11.2012-31.07.2017
Programm:
ERA-NET Core Organic
EU-Projektinstrument
Collaborative Project
Art der Forschung
Angewandte Forschung
Projektpartner*innen
Universität Hohenheim, Hohenheim, Deutschland.
Kontaktperson: Prof. Folkard Asch;
Funktion des Projektpartners: Sub-Koordinator

Weitere Informationen: www.boku.ifoel

Mitarbeiter*innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Ökologischen Landbau
Gefördert durch
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Stubenbastei 5, 1010 Wien, Österreich
Kommission für Entwicklungsfragen (bei OeAD GmbH), Dr. Ignaz Seipel Platz 2, 1010 Wien, Österreich
Abstract
Das Projektziel besteht in der Entwicklung von einerseits “intensivierten“ Anbaustrategien für ausgewählte Kulturarten und andererseits deren Vermarktung. Die Untersuchungen sind für Sub-Sahara Regionen vorgesehen, in denen Anpassungsstrategien an den Klimawandel erforderlich werden. Die ausgewählten Untersuchungsgebiete sind die Region um Bahir Dar in Äthiopien und die Region Lake Nakuru in Kenia. In diesem Projekt kooperieren wir mit lokalen Akteuren. Unser Ziel ist es, mit einem methodischen Konzept eines zyklischen, gegenseitigen Lernprozesses entlang einer “systemic innovation value chain” Produktionsverfahren und Vermarktungsverfahren zu optimieren. Basierend auf einem systemischen Verständnis, welches eine Gesamtanalyse der smallholder farms beinhaltet, werden exemplarisch zwei Kulturarten unter den gegebenen klimatischen Bedingungen sowie zu erwartenden Entwicklungen untersucht. Neben den anbauspezifischen Versuchen, werden in der Folge Potentiale einer Optimierung der Erntebedingungen, der Lagerung, der Verwendung im Haushalt, sowie die Behandlung der Kulturarten sowie Bedingungen bis hin zum Markt und den KonsumentInnen untersucht. Alle Untersuchungsschritte werden mit Fallstudien BäuerInnen erarbeitet und reflektiert. Dieses Verfahren, welches wir als eine “Collaborative Learning Commmunity” bezeichnen, an der BäuerInnen, Forschende und Beratende teilnehmen, erlaubt uns bestmöglichst das Wissen und die Erfahrungen aller entlang der ausgewählten Kulturarten zu integrieren. Neben den Kooperationen mit den Fallstudien BäuerInnen wird parallel dazu ein intensiver Dialog mit lokalen BäuerInnen und anderen AkteurInnen, welche an der Value Chain mitwirken, eingerichtet, um so einen weiteren Wissenstransfer zu gewährleisten.
Schlagworte
Ackerbau; Agrarökologie; Biologischer Landbau; Forstwirtschaft; Agrarökonomie; Land- und Forstwirtschaft Interdisziplinär; Entwicklungszusammenarbeit;
Klimawandel; Ökologischer Landbau; Transdisziplinarität; Tropenlandwirtschaft;
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