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Upcycling von PE and PET Abfällen zu neuen biologisch abbaubaren Kunststoffen für Lebensmittelverpackung

Projektleitung
Fritz Ines, BOKU Projektleiter/in
Laufzeit:
01.11.2020-31.10.2024
Programm:
Horizon 2020 - Industrial Leadership - Research & Innovation Action (RIA)
EU-Projektinstrument
Collaborative Project
Art der Forschung
Experimentelle Entwicklung
Projektpartner
Centro Tecnológico de Calzado y del Plástico, Avenida de Europa 4-5 Parque Industrial "Las Salinas", 30840 Alhama de Murcia, Spanien.
Kontaktperson: Verónica Cánovas Hernández, PhD;
Funktion des Projektpartners: Sub-Koordinator
Mitarbeiter/innen
Beteiligte BOKU-Organisationseinheiten
Institut für Umweltbiotechnologie
Zentrum für Nanobiotechnologie
Gefördert durch
Europäische Kommission / European Commission, Rue de la Loi, Brussels, Europäische Union
Abstract
Das upPE-T-Projekt zielt auf das Upcycling von persistenten erdölbasierten Kunststoffen durch Biokonversion ab. Biologisch abbaubare Kunststoffe für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen werden dabei produziert.
Kunststoffverpackungen, die fast 60% des gesamten Kunststoffabfalls in Europa ausmachen, sind aufgrund ihrer Haltbarkeit und Abbaubarkeit aus abfallwirtschaftlicher und ökologischer Sicht höchst problematisch. Polyethylen (PE) und Polyethylenterephthalat (PET) sind die führenden Kunststoffe, die für Lebensmittel- und Getränkeverpackungen verwendet werden (43% PE und 19% PET). Das Recycling dieser Kunststoffabfälle ist zu einem bedeutenden Problem geworden, das der Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft entgegen steht.
In upPE-T werden wir nachhaltige Strategien als Alternative für den chemischen Abbau von Kunststoffen entwickeln. Das Konsortium wird die PE- und PET-Depolymerisation durch enzymatisches Engineering verbessern, um die Recyclingrate von Lebensmittel- und Getränkeverpackungen zu steigern und die von der Europäischen Union erwartete Verbesserung zu erreichen. In upPE-T werden wir PE- und PET-Abfallströme durch enzymatischen Abbau und biotechnologische Verfahren in Rohmaterial für die Herstellung von biologisch abbaubaren Kunststoffen konvertieren. Schließlich wird gemeinsam mit Kunden und Markeninhabern von Lebensmitteln und Getränken die biobasierte Endverpackung demonstriert und validiert, um eine schnelle Markteinführung zu gewährleisten.
Um die 100%ige Recyclingfähigkeit von PE und PET zu gewährleisten, werden außerdem Kunststoffabfälle, die nicht optimal für die mikrobielle Biokonversion in Biokunststoffe sind, durch ihre Verwendung in Bauanwendungen aufgewertet, anstatt zur Verbrennung oder Deponierung geschickt zu werden.
Schlagworte
Biokatalyse; Enzymtechnologie; Nanobiotechnologie;
Biotechnologie; Enzymtechnologie; Internationale Normung; Kunststoffe; Nanobiotechnologie; Recycling;
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